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Als Bogen richt' die gute Meinung auf,
Daß nur zu Gottes Lob und größ'rcr Ehre,
Als seinem Ziel, dein Thun und Lassen lauf',
Und weder hier, noch dort nach Lohn begehre.
Des edlen Königs Augen ruhen gernAuf diesem Bogen, fest und gleich gerundet,
Denn von den Werken gilt vor Gott, dem Herrn,Die Meinung nur, auf die sie sind gegründet.
Das Tuch, das schattend hüllt den Bogen ein,Bereitet dir ein frcmm vcrstand'ncs Schweigen;Sprich nie, was nicht zu Gottes Ehr' allein,
Noch zu dem Heil des Nächsten kann gereichen.
So nun dem hohen Gast durch Schweigen seiEin friedlich schirmend Schlummerzelt geschlagen;Vergeblich Wort, unnütze SchwatzereiZerreißt das Zelt, daß Licht und Fliegen plagen.
Dann brauchest du auch frommer Mägde dreiBei Tag und Nacht des hohen Kind's zu Pflegen,Ein Wink, ein Seufzer schon ruft sie herbei,
Flink eilen seinen Wünschen sie entgegen.
Sch Hierin.
Jetzt, liebe Meisterin, gib mir Bescheid,Wo ich drei selche fromme Mägde finde?Du selbst ja klagtest früher allezeit,
Es sei jetzt solche Noth um das Gesinde!