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1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
Seite
36
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Pilger! du bist hergcführt,

Daß dein böser Sinn es spürt,

Wie ich könnt' in Blumen wallen,Und nun Dornen trägt mein Haupt,Weil du mir den Kranz geraubt,

Der an dir nur Wohlgefallen.

Herr! dein Dorncnkranz mich rührt,Gib ihn mir, dem er gebührt.

Pilger! auf der Maienau,

In den Blumen, in dem ThauSieh' die Spur, die ich gegangen,

Und du sollst des Weges nur,

Nicht des trunkneu Schmucks der Flur,Sollst allein nach mir verlangen.

Herr! auf meine Tritte schau,

Mir am Ziel die Hütte bau!

Pilger! wenn die Sehnsucht singtUnd ein Kind die Ärmchen schwingt,Fliegen möcht', im Nestchen bau'»,Brüten in des Kalmus Nohr,

Schau du so zum Kreuz empor,

Daß ich dir in's Herz kann schau'n.Herr! und wenn es mir gelingt:Schau es an, daß eS zerspringt.