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1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
Seite
17
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An eine schöne

chtinung am drei KönigsTage.

Nicht Allen war der Himmel gleich geneigt,

Und Jeglichem ist andre Pflicht gegeben,

Wie Mancher betet an, wie manche Lippe schweigt,Der Andere darf mir die Blicke heben.

Der König Gold, der Weise Myrrhen reicht,

Und Weihrauchwolken läßt der Melchior schweben.Der Kinder Lallen und der Liebe Stammeln,

Des Sängers Lied muß sich znm Dienste sammeln.

Es hat der Herr sich eine Welt erbaut,

Er hat sie mit der Schönheit ausgeschmücket,

Er hat sie dem Gesetze anvertraut,

Sein Siegel ans des Menschen Stirn gedrücket.

O selig, wer in solche Augen schaut,

Die solche Seligkeit der Welt entzücket,

Ihm ist der Herr, ihm ist das Reich erschienen,

Er weiß, er weiß, wo's lieblich ist zu dienen.