6z« Von den N)underwercken.
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Das 4 Capitel.
Von dem Unterscheid der Wun-derwercke.
^^icht alles was den Menschen wunderbarlich vorkommt,ist sofort ein Wunderwerck, sondern es sind die wahreund falsche N)underwercke wohl zu unterscheiden. Jenehaben allein Gott zum Urheber: diese aber sind Geheimnissedes Teufels, und keine eigentliche Wunderwercke. Denn obsie zwar auch x«! ^«^«»ZeichenundWundergenen-
net werden, Matth. 24,24. Apoe.iz,i!;. so sind sie dennoch nurlügenhafte Zeichen, 3 Thess, 2, 9. weil sie von dem Vater derLügen ursprünglich herkommen, Joh. 4, 44. und auch nur dieMenschen zu bekriegen, und zur falschen Lügen-Lehr zu verführengerichtet seyn, Deut. iz, i, 2. daher sind viererlei) Arten dersel-ben. Denn i) viele sind gantz falsch und errichtet; 2) vielegeschehen durch arglistige Geschwindigkeit und bekriegendeVerstellung; z) viele durch eine grobe oder ganß teufelischeVerblendung und Betpregerey; 4) viele durch schädlichenMißbrauch der natürlichen Geheimnisse,
2. Die offenbar falsche und errichtete NArndersind bey den Heyden *, Mahumetanern, Griechen und Rö-misch-Catholischen sehr gemein f, und ist noch itzo aus den öf-fentlichen Zeitungen bekannt worden, was der desertirte BaronSchenck in Preußen, und nachgehends zu Regenspurg für Auf-sehens gemacht ch.it stillen Wunderwercken und sonderlich derTeufel-Austreibung; aber auch wie sehr er überall prostituiretworden, da ein Spanisch Rohr bey denen verstelleten Besesse-nen oft eher uyy mehr Würckung gethan, als seine falsch ge-rühmte Kunst.
§. z. Die
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