Von den Fischen. 6oi
wenig brauchet, daß er ohne seinen Leiter oder Führer hin undwieder an die Felsen und Strand anführet, und seinen Wegverlieret, wie Llianu« b. 2. c. iz. berichtet.
Vers iO. Aus seinem Munde fahren Fackeln, undfeurige Funcken schienen heraus.
Vers n. Aus feiner Nasen gehet Rauch, wie vonheißen Töpsfen und Rösseln.
Vers 12. Sein Odem ist wie lichte Lohe, und ausseinem Munde gehen Flammen. Hiedurch wird derHoüs>1iom8 des Crocodils noch klärer vorgestellet, nemlichwenn derselbe, wie auch der Behemoth, eine Zeitlang unterdem Master gewesen, und den Odem Hinterhalten, so ath?met er, nachdem er heraus kommen, desto geschwinder, undbläset einen starcken Dampf, dabey zugleich PhosphorischeFuncken mit ausführen. Der Walisisch zwar schnaubet auchmt grosser Gewalt, wirft aber nichts aus, als Wasser, so. erin die Höhe treibet.
Vers iz. Er hat einen starcken Hals, und ist seineLust, wo er etwas verderbet. Diß reimet sich wiederumnicht auf den Wallfisch, der keinen Hals hat, wie der Crocodil,dessen Hals zwarkurtz,aber umso viel stärcker ist,dennoch haser y Wirbel, von denen 60 aus welchen der gantze Rückgratbestehet.
Vers 14. Die Gliedmassen seines Fleisches hangenan einander, und halten hart an ihm, daß er nicht zer-fallen kan. Eigentlich: äeciäemiX s. partbL äeciäuL car-ni8 ejus, sein hervorragendes Fleisch, seine unter den Schupppen liegende starcke Mußkeln hangen fest an einander, durchwelche Festigkeit der Mußkeln freylich auch alle Beine undGelencke ihre starcke Zusammenfügung erhalten.
Vers 15. Sein Hertz ist so hart, wie ein Stein, undso fest, wie ein Stück vom untersten Mühlstein. Dasdeutet die grosse Festigkeit des HertzenS in dem Crocodil an,weil es das Geblüt in alle auch kleinste Aederlein eines solchenThiers,das iZ Schuh lang ist, treiben muß, mit grossem Gegen-stand, wie denn das Hertz des Menschen, welche um das Geblüt
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