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Von den Fischen. 587
Matth.15.54- Marc- 8 , 7 - Joh-6,9-n. c. 21,9.10.15. In Anse-lmgdeS Aufenthalts können sie eingetheilet werden in Meer-Fische, xilce8 scguorei, Num.n,22. Seefische, lacuüres, Luc.;,i.6. Stromfische, 6uvi3i;ie8, Ezech. 29,4. Weiher-oderreichsische, xalulire^, öcc. In Ansehung ihrer Theile werdeneinige Fische unterschieden, in diejenigen, welche Floßfedern undSchuppen haben, oder denen eines von beyden oder gar beyder-^mangelt, Lev. n, 9. 10. in Ansehung ihrer Nahrung leben ei-He Fische vom Wasser oder dem Schlamm und Schleim des-selben, andere aber sind Raubfische und fressen andere, Hab. i,14. i). ja wohl gar Menschen, Tob-6,2.5. Ion. 2,1.
H. u. Die Fische sind in Gottes Wort ein Bild:
1) Einer gar grossen Menge, Gen. 48,16. und vieler Völ-ker, Ezech. 29,4.5.
2) Der Menschen, im Meer dieser Welk, Matth. iz, 47.hech. 47, ro. theils der Sichern und Unwissenden, Hab. i, 14. 15.Loh. 9, i2- theils derer die bekehret und gleichsam zum Leben ge-fangen werden sollen, Luc. 5, io.
Also heissen Fischer 1) die Apostel und Prediger des Evan-gelii, wegen ihrer Arbeitsamkeit, Wachsamkeit und Fürsich-tigkeit, Matth. 4,19. Marc. i, 17. Luc-. 5, io. Ezech. 47,10.
2) Die Werckmerster in Egypten, Es-19,8'z) Die Feinde der Iüden, Ier. 16,16.
Fischer-Garn oder Fischer-Netze bedeutet:
1) Das Evangelium, wodurch die Menschen zum Leben-esangen und erhalten werden, Matth. 15,47.48. Ezech. 47, io.
2) Allerley Plagen und Straf-Gerichte Gottes zum Ver-derben der Gottlosen, Coh. 9, 12. Ezech. 12, iz. c> 52, z.Amos 4,2.
Seinem eigenen Netz opffern, heist, ihm selbst alles zuschrei-ten, Hab. 1,16.
§. 12. Wie nun die unermeßliche Weisheit und Allmachtzdes Schspffers sich nicht weniger in den kleinen als in den gros-sen Thieren offenbahrer, so fallen doch die grossen Fische und un-Aeheure Meerwunder am meisten in die Sinnen, und find alshZandern zu bewundern, darum auch Moses derselben
befon-