Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
582
Einzelbild herunterladen
 

583 Von den Listhen.

Vermehren Md fruchtbar seyn, weil fein Thier sich so sehr ver»mehret, als die Fische. Sonsswerden sie auch beschrieben, als . ,, <

Thiere, die im Wasser kriechen, Gen. 2, 21. oder im Wassersind, Exod.2O,4. Deut. 5,8. darinnen sich reget und wim- ^melt, ley. n, io. 46. Ps. 69, zz. Ps. 105,25. Sap. 19,18« alles Vwas im Meer gehet, Ps. 8,9. oder drinnen ist, 1 Chron. 16, Z2.Ps.y6,ri. 98,7. die lebendigen Creaturen oder Seelen im Meer,

Apoc. 8,9. c. 16, z. im Griechischen kommen vor die Wörter ^xilciZ, pi5cicu!u8, Fischlein, Matth. IZ, Z4.

ochop, obsonium, Ioh.6,9. aguMicum»

Sap. 19, io. vyre?'?!,, naNUile, Sap. 19, iZ.

§. 2. Die Fische sind am fünften Tage der Schöpffung yonGott erschaffen worden, und musten ihnen die Wasser, Ortund Herberge zum leben und Aufenthalt darleihen, Gen. i, 20. -,21. sie werden auch von ihm erhalten, Gen. i, 22. Ps. 104,25.26.Iob.7,i2. müssen daher ihrem Schöpffer zu Gebote stehen,conk.

Ion. 2, i. luc. 5,6. Ioh. 21,6. ii. Matth. 17,27. sein lob vermeh« ^"

ren, Ps. 69, Z5» 148,7. Gesang der drey Männer, v. 78. und einZeugniß seiner göttlichen Weisheit, Allmacht und Gütigkeit ah- ^

geben, Job. 12,8. wenn man mit dem weisen Könige Salomoeine genaue Betrachtung anstellet, i Reg. 4, zz. und besonderserwöget ihre Eeffalt, und Bildung nach allen ihren Theilen; '

ihre Bewegung oder Schwimmen; ihre Zeugung und Fort- ^"pssantzung; ihren Nutzen; ihren Unterscheid der Gattungen und -ÄsGeschlechter, und was dergleichen mehr ist. ' ^

§. z. Es haben wiederum die Fische viel Theile mit denvierfüßigen Thieren und Vögeln gemein, aber auch viel befinde- ^ Äre, eonk. 1 Cor. 15,59. die, welche von blossem Wasser und demWasser-Schlamm oder Schleim leben, haben keine Zahne, alle ^andere aber sind mit Zähnen versehen,wiewohl mehr zu dem En- ^ 7

de, daß sie die Speisen fassen und behalten, als daß sie dieselbekäuen, oder sich mit den Zähnen wehren: Es sind aber die Zäh- ^

ne nicht allezeit, und in allen Fischen den yordern Kiefern ernge« ^steckt, sondern finden sich bey einigen in dem Rachen, bey andern

weit hinter, oder gar bey dem Eingang des Magens. Die ^

Zähne