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Das ii Capitel.
Von dem Ungezieffer.
(Hnter dem Nahmen der InleÄoi-um oder des Ungezief^^ fers kommen zu betrachten vor, allerhand kleine Thiere,dickern Blut haben, und beynahe durchschnitten sind zwischenim Haupt und der Brust, oder zwischen dem Bauch und derBrust; diese sind in grosser Anzahl am fünften Tage derSchöpffung aus dem Wasser hervorkommen, Gen. i, 20. 21.wie droben mit mehrern angezeiget, und zugleich von der Ge-stalt, Zeugung, Verwandelung und Erhaltung des Ungezief-ers insgemein, das zu wissen nöthigste angeführet worden *,mietzo wird eine jegliche besondere Art desselben zu betrachtenseyn, soviel nemlich die Schrift derselben erzehlet, und auchdas Ungezieffer in drey Haupt-Classen abtheilet, als:
I. kriechendes und fliegendes Ungezieffer, so auchdurch ^22 /2 Avicula cuju8Liingiie alse, i. e. gno-
mociocungue AlatL lit, allerley Fliegendes mag verstandenwerden, Ezech. 17, 25. c. 39, 4.17. Gen. 7,14. Lev. n, 21.DM.14,19.
H kriechendes Ungezieffer, das auf der Erde le-bet, Gen. 7,21. Lev.n, 41.42.
Hl- kriechendes Ungezieffer, das im Nasser lebet,Gen. 1, 20. 21. 4 uc. ii, iO. 46. Ps. 104, 25. Wozu endlichkönnen gerechnet werden:
Alle kriechende Thiere, so mit einem harten Häußlein,Schalen, Muscheln oder andern rauhen Ueberzug versehen, z.E. die Schnecken, Ps. 58, 9.
§. 2. Von den verschiedenen Arten des fliegenden Un--Iezieffers, werden genennet:
l- Die Heuschrecken, welche mancherley Gattungenbnd, und darum auch nicht mit einem Nahmen in H. Schrift
N n z genen-
* Siebe oben c. y. H.p. 54;. L tz. 2. 5 ^