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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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561
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Von den Schlangen. 561

dem benachbarten Boeotien sich aufgehalten, den Nahmen Py-Ho gegeben; denn bey den Arabern heißet pllattlian, seäitiolus, latro, Amj^tor, ein Rebell, Mörder und Strassen-Räu-ber, aus welchem hernach die Poeren einen Drachen gemacher;und Miro der Avollo selbst daher genenner, wie denn

Tr-^rvL-, spiritus ^poIIim8, der Wahrsager Geistjener Magd daraus mag erkläret werden, Act. 16,16 *. ^

Die Ottern verstopften ihre Ohren vöe der Stimme desFeschwerers, wenn sie das Beschweren sich nichts anfechten las-sen, und also gleichsam mit tauben Ohren anhören, Ps. 58,5.6.nicht aber, wie das alte Mahrlein lautet, als sollten sie das eineOhr aus die Erde legen, und das andere mit dem Schwanh zu-stopffen, daß sie das Beschweren gar nicht hören möchten f.

IV. VL2 oder ^1222 kebulus s. ballli^cus, ein Basilisk,M Art grosser Schlangen, deren Biß nicht allein unheilbar ist,smdern auch welche so gar durch das blosse Anhauchen und Zi-schelt sollen todten können, also daß die vor ihrer Höhle vorübersiegende Vögel todt zur Erden fallen müssen; so soll auch derBasilisk gleichsam eine Krone aufdem Haupt haben, und das-selbe im Kriechen empor heben, auch mit seinem Zischen die an-dern Schlangen alle verjagen. Ist sehr gemein in den heißenimdernAfricä und in Egypten **.

In Heil. Schrift ist der Basilisk ein Bild i) schmerßhaf-ter Wunden, und eines höchst verderblichen Uebels, Prov.2g,22.2) Härterer Plagen und noch grössern Feindseligkeit, Es. 14,29.Jer. 8,17. z) Basilisken Eyer heißen schädliche Anschläge undböse Wercke der Gottlosen, Es. 59, s. 4) In des Basiliskenloch seine Hand stecken, bedeutet grosse Sicherheit und Bezäh-mung der wildesten Gemüther im Reiche Christi, Es. n, 8.

V. LersÜes öc ttTMcirrlloiri ist eins giftigeSchlange von deren Stich oder Biß viel Blut ausfiiesset;

lieget

* Ib.p.;8;.Lnnk.8L!.kIiN.k.Vl. 8eÄ.t.c.Z. §.4 N.6. t>. 858 .cvll. §. 19. k>. 869»k Siehe oben tz. 6 .9.555.

** Lock. I. c. c. 9. öc lüs. 9. Z99 tc;«

Sib,.phys.

Nn