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Von den reinen Vögeln.
§.2. Die gemeinsten reinen Vögel sind die Tauben, sowohl die zahmen, als die wilden. Derselben Nahmen in derHeil. Sprache sind;
l) 1°!^"? Lolumba, vom Hebr. oMlmers, g8. OlNili.um jMLäm patem, d. i. vom Unterdrücken, weil sie überall ver-folget werden und zum Raube dienen müssen. Andern aberbeucht dieses zu weit gesuchet, und wollen also den Nahmenvielmehr herleiten vom Lande Iavan, d- i. Griechen-Land, alsjonim oder welches einerley ist javunim eigent-lich hiessen, Griechische Tauben, wie etwa bey uns die Put-Hühner, auch Inoianische Hühner, genennet werden,weil Grie-chenland schon von alten Zeiten her als der Tauben Vaterlandberühmt gewesen, und die Tauben von dannen in Asien gebrachtworden seyn sollen, wie T^soxkraÜu8 beym klin. l. 12. c. 29.meldet *.
Im Griechischen hcist eine Taube 7^?^ daher auch 7Griechische Jnsulen bey Smyrna von der Menge der Tauben?eMeriäs8, d. L. die Tauben-Jnsulen genennet worden,klin.b.. z. c. gt.
2) heist insgemein xullus columbarum, eine jegli-
che junge Taube, von was Art dieselbe auch sey, Gen. 15, 9.vomArab. Wort kilZeLel, pichte, Pipen **. Sonst werdenjunge Tauben im Hebr. genennet "22 6Iü colmnbarum»Luc.i, 14.
g) eine Turteltaube, Gr. Lev. 2,29.
welche Nahmen aus einer Nachahmung der Stimme der Tur-teltauben gemacht worden ;« seyn scheinen f.
4) wird sonst gegeben eine Schwalbe, Ps. 84 , 4.Prov. 26,2. soll aber nach andern vielmehr seyn eine Feld-Tau-be, tm-ttir vel palmnbes, von der Freyheit also genannt, weil sieüberall frey herum fliegen, auch in den Tempeln oder Kirchennisten, I.c. f-j-
An den Tauben werden in Heil. Schrift gerühmet:
-) Ihre Augen, Cant. r, iz. c. 4, i. c. z, 12. d.i. schöne und
Kk 2 reine
* Via. Lock. ttislor. k. ü. L. l. c. l. p. z. ** Ibiä. p. 77 Ibis. c. 9 . z>. fs ib. c. 8 - P. 5 Z.