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Von den Vogeln insgemein.
1) Zur Abgötterey, und daß sie Gottes Bild darunter vor-stellten, Röm. i, 2g. Exod. 20,4. Deut. 4,16.17.
2) Zur Wahrsagerey, aus dem Vogel-Geschrey, oder ausdem Fluge der Vogel, wie auch derselben Weide oder Fütte-rung*, dergleichen Aberglauben der König Manasse auch er-geben war, 2Chron.zz,6. obwohl Gott gar sehr dawider geeifert,Deut. l8,io. Lev. 19,26.
3) Zur Grausamkeit und Muthwillen damit zu treiben,Deut. 22,6.7. Bar. z, 17. iüuäere avibuL coeli, spielen, d.i.martern und Muthwillen treiben.
H.n. Von den Vögeln werden in Heil. Schrift verschiedeneGleichnisse hergenommen, denn so werden dadurch insgemeinbedeutet.
1) Viele Völcker, die sich unter jemandes Schutz begeben,Ezech.zi,6. c. 17,2z. Dan. 4,9.10.
2) Die Feinde, als greuliche Raubvögel,Ier.i2,9.allwo derVerstand dieser ist: Mein Erbe oder Land ist gantz verwildert,wie ein böses wildes Thier oder Raubvogel, darum sollen seineFeinde als grausame Thiere und räuberische Vögel wieder überdasselbe kommen **, conf. Ez. 39,17. Deut. 28,49. Hos. 8, i. Es.46,11. Raubvögel vomMorgen her, d. i. die Meder und Perser.
z) Die Teufel und böse Geister, als unreine Vögel, Matth.13,4.19. Apoc. r8,2.
4) Sichere Menschen, die zu ihrem eignen Verderben eilen,Coh.9,12. Prov.7,2z.
5) DieGeitzigen, die viel unrecht Gut zusammen scharrenund kratzen, das sie doch nicht zugemessen bekommen, sind gleicheinem Vogel, der sich über fremde Eyer setzet, und davon ge-jagetwird,Ier. 17,11.
6) Die Einsamen und Elenden sind gleich den verschüch-terten Vögeln, denen allenthalben nachgestellet wird, Es. 16,2.Ps. iO2,8- Ps. !24,7. 1 Sam. 26,2O. Eben so sind auch dieFurchtsamen, wie die verscheuchten oder schüchterne Vögel, Hos.tr, n. Ezech.z8,2O.
7) Ein
* Vi6. Lock. l. c. ly cvll. 8ibl. ?. 6. lect. r. c.x>. 857-
** Siehe oben c. .1. p 481.
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