wilden Thieren. 469
i, lZ. Ezech.? 4 ,25. und in den zerstöhrten Städten,Es. iz,21.Jer.Zv,Z 9 . Zephan.2,15*..
Sie gehen meistentheils des Nachts auf ihren Fraß, Ps.w4,20.21.22. und nehren sich theils von Kräutern undFrüchten, theils von andern Thieren**.
§.2. Die wilden Thiere sind eben sowohl wie das zahmeVieh zum Nutzen der Menschen erschaffen worden, Ps. 8 ,7.8.Actor.io, 12-1;. c.n, 6-ro. müssen aber auch öfters zur Stra-fe und Rache Gottes über die Gottlosen dienen, Sir.Z9,z6.und werden daher böse Thiere genennet, welche die vierdteLand-Plage genennet werden, Gen. 57, 20. zz. Lev.26,6.Ezcch.;,l7. 0.14,15.21. egg, 25. Apoc. 6 ,8***.
§.z. Damit nun die Menschen von den wilden Thierentheils ihren Nutzen haben, theils ihrem Schaden wehren, undsie bändigen mögen, Jac.z,-?. werden öfters grosse und kleineJagden angestellet, welche nichts anders sind, als eine Uebungder den Menschen von Gott verliehenen Herrschaft und Lehen-Rechts über alle Thiere auf Erden, Gen.r, 28. c. 9, 2 f.Wiewohl solches als ein Ke^nle Fürsten und grossen Herrenvoritzo fast allein vonGott undRechrswegen zukommt,Jer.27,6.c.28,14. Dan. 2, z8. als welchen dergleichen Uebung nichtnur zur Lust und Gesundheit des Leibes sehr dienlich ist, sondernauch weil sie den tapfern Kriegs-Uebungen in vielen Stückengleichförmig und verwandt, ihnen vor andern höchst-anständigist. Also war Nimrod nach der Sündfluth der erste Jäger,aber auch der erste Soldat oder Heers-Führer eines angeworbe-nen Haussen verwegener Leute: Denn als etwa die wilden
Thiere sich nach der Sündfluth sehr vermehrten, und denenMenschen viel Schaden und Schrecken verursachen möchten,sammlete Nimrod einen Haussen seiner Verwandten aus desChus Geschlecht, und ward ein gewaltiger Jäger, der am er-sten die wilden Thiere erlegte und bändigte; darnach aber aucddie Menschen selbst zwang, ihm Unterthan zu seyn, und mit Ge-walt über sie herrschte, Gen.io, 8.9. Darnach wird Jsmael,
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* Siehe oben c. 2. §. 4. p. 422. ** §. 7. p 425
* Siehe oben c. 1. §. >4. K15. p 417-420 l MiU. § > 4 -