z84 Von den unfruchtbaren Bäumen.
ches in Asien und sonderlich in 2 lrabien wächst, und auf einemdornichten oder stachlichten Baum, so Malachia heist, gesamm-let wird, die Blätter sollen denen Eich-Blättern nicht ungleichseyn, ausser, daß man sie etwas schmäler und länger beobachtet.Das Gummi ist süß, sonst aber den Myrrhen am Ansehen undGeruch gantz gleich, zum Theil durchsichtig, wenn es frisch ist,muß eS fett seyn, wohl riechen, und sich gern brechen lassen*.Dieses Bdellion wird von einigen verstanden durch Gen.
2,12. wegen Gleichheit des Worrs **.
§.r6. In der Historie Susanna,v. 54. wird eines Baumsgedacht, o-^os-, so LutheruS Linde gegeben, eigentlich aberheist bemi8cu8, ein Mastixbaum, dessen Hartz, so daraustrieft Mastix, l^elma L.emi 1 cilia, genennet wird, und sehrwohlriechend ist; das beste kommt heutiges Tages aus der In-sul Chios oder Scio, so auch daher im Griechischen den Nah-men hat***.
§.17. DerLmdenbaum, 'I'ilm, Hebr.i^chh so LutheruSBuche übersetzet, ist zweyerley Gattung, das Weiblein unddas Männlein. Jenes schießt sehr hoch in die Höhe, hateine bräunlichte Rinde, weiß, aber nicht allzuhart Holtz, welcheszur Bildhauer-Arbeit sehr bequem ist, Es. 44,14. die Blüthenriechen wohl, die Früchte sind runde Beerlein, so einen kleinenund schwächlichen Saamcn in sich beschlossen haben. DesMännleinS Laub ist nicht eben so glatt, sondern etwas raucher,und bringt diese Art gar selten Früchte f.
§. 18. DerlVeidenbamn, 8alix, Hebr. wächst
gern am Wasser der Bäche, und heißen daher Weiden amWasser oder Bach-Weiden, Ps.iz?, 2. Lev. 2z, 40. Job 40,17. Es. 44,4. c.iz,?. geben den Thieren guten Schatten,Job40,17. und wurden auch zu Lauber-Hütten gebraucht, Lev. 2z,4O. die Gefangenen in Babel hiengen ihre Harfen an die Wei-den, Ps.iz?, 2 sf.
§. ^ 9 ^
* ttübn. I. L p. 2il. cc>n. I. c. L. 15. p. 127. ür Lclieucbr.Kupff Bibel x.Z 5 -Siehe oben !V Theil c. 2. §.29.9.212.