Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
380
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zZo Von den unfruchtbaren Bäumen.

wo Aloes. Es werden aber hohe Bäume dadurch verstanden,die aus Wasser gepfiantzt sind,!. c. und scheinen den Nahmenzu haben vomGlantz entweder desHoltzes, oder der Blätter,oder auch des Harzes, so aus dem Stamm des Ceder-Baumsfleust, Xk^/oe, cscil-ia, Ceder-Gummi, oder Cedern-Oehlgenannt, so sehr klar und lieblichen Geruchs ist, und für derFäulniß oder Verwesung bewahret; daher es zum Balsamirender todten Körper gebraucht ward, wie auch die Betten und-Saale damit anzufeuchten, Prov.7,17. und die Kleiderwohlriechend zu machen, und lange gut zu erhalten, Ps. 45,9.ward also unter die köstlichsten Würtze gerechnet, Cant.4,14*.Bedeutet die Unverweslichkeit der menschlichen Natur Christi,d. i. seiner Kleider, Ps. 4Z, 9. conf. Phil. 2,7. Ps. 16,9.12.und die Reinigkeit der Christen, 2Cor.?,i.

§. n. Föhren oder Föhren-Holtz, sonst das Holtz§cbittim, p"oder r-!"i2w genannt, wird von ei-nigen für eine Art der besten Cedern gehalten, von andernaber für einen Baum, der auch ^caeia, und bey den ArabernLrmtori heist, und, ausgenommen den Stamm, ganh vollerStacheln oder dornicht ist, auch so gar die Blüthen und Blät-ter, deren Farbe und Gestalt der ssünse albre, oder Hagedorn,allerdings gleich kommt; wird daneben sehr groß, und istzweyerley Art, weiß und schwach, welcher letztere stärcker ist,unverweslich, und zum Schiff-Bau sehr bequem, weil man auchdie breitesten Bretter daraus schneiden kan. Seine Früchteträgt er in Schoten, wie die Hülsen-Früchte, welche von denEinwohnern statt der Gall - Aepffel zum seder - Bereiten ge-braucht werden **. Dieser Baum wuchs häuffig im wüstenArabien, und dem Gefilde Moab, allwo das Thal 8itrim,Num.25,1. Ioel z,i8. und der Ort ^Kelllasscliittnu war, unddaher den Nahmen bekommen, Num.zz, 49. Jos.2,1. c.z,l.Mich.6,5. daraus war die Bundes-Lade mit allem Gerätheder Stifts - Hütte gebauet, Erod. 25,5. io. iz. 2z. 23. c. 26,,5. 2z.26.Z2.z7. c. 27,1.6. c.ZO, 1.5. c. ZZ, 7. 24. c. Z 7 ,

c. z8,

* Vic?. ttiüer. i.e c. 42. p. ZY4.

c.48 p. cnll. s.imö. 7^1. c. r. p. 4.