Von den fruchtbaren Bäumen. Z47
ein Bild eines zänckischm Weibes, welches nicht zu stillen ist,Prov. 27,16.
8) Insgemein, weil das Oehl ein Seegen Gottes ist, der esgiebt, Ps. 104,5. Ioel 2,19.24. Hos. 2,22. und auch durchseinen Zorn wieder nicht gerathen läst,Deut.28,4o. Mich.6,15.Ioel i, io. Hab.z, 17. so werden dadurch allerley Güter,See-gen, Gaben und Wohlthaten Gottes bedeutet, Ioel z, iz.Job 29,6. Mich.6,7. Deut.Z2,ig. c.zz,24. c«7,iz. (.11,14.Ps.2Z,Z. 92,n. Es.6i,z. besonders die geistlichen Gaben,Ier. zi, i2. der Glaube, Matth.2s, z. 4. und die Gläubi-gen, Apoc. 6, 6.
§.9. Der Mandelbaum,imSyrischen gleichsam 8^122 ))dr ati-mugöala, ardor MAAN16-catg, ein ansehnlicher Baum, dem Pfirsichbaum nicht un-gleich, hat im Hebr. zwey Nahmen*, Ij^von vi^i-iavit, keüimis suit, maturavit, und also 3 prLcoci malurita-te, weil er unter allen Bäumen am ersten, nemlich im Ianuarioblühet, und im Mertz schon reife Früchte bringet. Daher auchGott der Herr selbst den Mandelbaum, als ein Sinnbild sei-ner plötzlichen und reifen Gerichte vorstellet, Jer.1,11.12. Derandere Nahme ists^i so andere auch Lor^lus, Hasel geben, vonabsceä t, receäit, 3 rerestu wnicre, weil seine Rinde oderSchale leicht abweichet, Gen. zv, Z7. daher auch die StadtLus, oder Bethel, weil viele Mandelbäume dastlbst gewach-sen, den Nahmen haben mag, Gen. 28,19. Jacob sandteMandeln zum Geschenck in Egypten, Gen. 4z, n.
Der Stecken Aaron trug in einer Nacht Blüthe und Man-deln,Num.i7,i.2.fq. als ein Fürbild des HohenpriesterthumöChristi in seinem Leiden und Auferstehen **.
Die Mandelblüthe, welche noch im Winter oderJanua-rko hervorkommt, ist ein Bild des grauen Alters, Coh. 12, 5.
§. iO. Der Nußbaum, Hehr. 7 l 2 h von sblciäit,avulbt^ oder von 712 äeteiniit, cjecnrticavit» V 0 M abschälen,und bedeutet insgemein allerley Obst, welches von allsten eineharke Schale hat, inwendig aber einen Kern, der zu essen ste-het,
* Itillsr. I.c. c.rs. x.215.
** ldicl. P.S17.