Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
338
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ZZ8 Von den fruchtbaren Bäumen.

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Die Granat-Aepffel hat man wegen ihrer Schöne künst-lich nachgebildet in mancherley Zierrath zu Knäuffen auf denGipffeln der Palläfte und herrlichsten Gebäude, Zephan. 2,14.Auch die Nachr-Eule wird wohnen auf ihren 8^.ruÜ8, Granat-Aepsfeln oder Kugeln der Häuser* conf.Amoö 9,1. dergleichen ließ Salomo künstlich setzen aufdie eher-ne Seulen im Tempel, i Reg. 7,18. 20.42. 2 Chrom z, 16. c.4, iz. 2 Reg. 25,17. Ier. 52,22.2z. damit war auch der gül-dene Leuchter gezieret, Exod.25,31. und der Hohepriester trugviele künstlich gemachte Granat-Aepffel an dem Himmelöblau-en Ober-Rock, Exod. 28, zz.Z4. 0.39,24.25.26. Sir. 45,11.zum Zeichen, daß er gleich denen vielen Granat-Körnern reichseyn sollte an allen Tugenden undFrüchten desGeistes,Gal.5,22.

Die Granat-Aepffel sind ein schön Bild der Gläubigen,welche ein rechter Lust-Garte oder Paradieß der Granat-Aepffelgenennet werden, Cant. 4,13. und zwar wegen der doppeltenLiebe gegen Gott und den Nechsten, gleichwie ein Ritz desGra-nat-Apffelö denselben gleichsam in zwey Theile spaltet, Cant.4,z. c.6,6. diese Granat-Aepffel haben Blüthen, wenn die Lie-be in die rechte Uebung kommt, Cant. 6, io. c. 7,12. Der Mostoder Wein dieses Granat-Apffels, damit die Gläubigen Chri-stum selbst träncken, bedeutet die Gütigkeit, damit man die ar-men Glieder Christi erfreuet, und erquicket, Cant. 8/2 **.

§. 6. Der Feigenbaum, I^cus, Gr. o-ux-i, Hebr.von ^ kib. oelebravit, lauäavit, vom loben, weil die-ser Baum gar sonderlich zu loben, wegen seiner Fruchtbarkeitund Süßigkeit seiner Früchte, Jud. 9, n. war einer mit von denedelsten Bäumen und Seegen des gelobten Landes, Deut. 8,8.

Num. 13,24. Neh. 13,15. so auch in den Weinbergen gepffan-Hetward,Luc.iZ,6. besonders ist die Gegend um Genezarethsehr fruchtbar an Feigen-und Oehl-Bäumen gewesen, viä.lo-sepb. ö. ch l- 3. c. Z5. Die Rabbinen erwehnen mancherleyArt Felgen, welche in Palästina gewachsen ***. 1) Einige

* Uiller. I.c.p. 149. > ,

lb'ia. p. 146.14. coll. Seebachs Erklärung des Hohen kudes Salem

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*** Ui!I I. c. c, 17. x. 152.

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