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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
323
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Vorn Garten-Bau.

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Pf.ZO, IZ.I4. Hos. 2, 6. Match, ll, ZZ. Sir. 28, 28. da-mit dieselben von den Vorbeygehenden nicht verderbet, noch vonden Dieben oder Bettlern, so an den Zäunen liegen, Luc. 14,2z.beraubet, noch sonstvon dem Viehe oder Venen wilden Thierennicht zutreten noch verwüstet werden, Sir. z6,27. wie denn auchwegen der Vogel gewisseScheusal dahin gestellet zu werden pfle-gen, Bar. 6, 69.

Der Zaun insonderheit bedeutet im verblümten Verstände,i) Gottes gnädigen Schutz, Esr 9,9. Ps 80, iz. wie im Ge-gentheil durch die Zureistung des Zauns, sein Zorn in der Ent-ziehung seines Gnaden-Schutzes angedeutet wird, Ps. 80, rz.Es. 5,5. Ps-89,41. Thren.2,6. 2) Den Unterscheid zwi-schen Iüden und Heyden, Eph. 2,14.

Jemandes Gut verzäunen heist dasselbe sorgfältig be-wahren, Job i, lo. im Hebr. die Lücken verzäunen, heist wie-der bauen und aufrichten, Es 58, i2. Amos 9, n. it. GottesStrafe und Gerichte abwenden, Ezech. rz, 5. c. 22, zo. einenverzäunen oder vermauren, heist einem alle Hindernisse in denWeg legen, und also mit Trübsal umgeben, daß er keinen Aas-gang finden kan, Job 19,8. Thren. z, 7. 9. Hos. 2, 6. einzerfallener oder zerrissener Zaun ist ein Zeichen der Verwüstung,Sir. 56,27. Ps.62,4. Prov. 24, Zi.

§.5. Der Garten ist ein Bild, i) Der ChristlichenKirche, Cant.4,i2-i6. c. 5, i. e. 6, r. 10. c. 8, rz. welcheist ein recht Paradieß und Lust-Garten Gottes, der hier denneuen Menschen hinein setzet, sammt dem Baum des Erkännt-niß Gutes und Böses, d. i. das Gesetz, um den Baum des Le-bens, d. i. das Evangelium; daselbst ssiessen vier heilsameStröme aus einer Quelle, indem Christus uns gemacht zucWeißheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung, iCor.t,ZO«Hier sind grünende Bäume und Pssantzen des Herrn, Es. 6r,n. welche lieblich wachsen und Früchte bringen, Röm. 6, 22.Phil.,,n. Ein verschlossen Garte, oder versiegelt mit dem H.Geist, wider alle List und Gewalt der Feinde, Col.z, Z. i Joh.Z, i. 2Cor.i, 22. ein Nuß Garten, zwar wegen des äusserli-chen Elendes und Trübsal, doch wegen der innerlichen Kraft des

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