Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
310
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Dom Acker-Bau.

ZM

4, Z. Joelz, r-O. bedeuten aber auch Gottes Strafen undGerichte über die Gottlosen, Es. i 8 , 5» Joel z, iz. Apoc.

Garben, die zu rechter Zeit gesammlet oder gebunden wer-den, sind ein Bild eines reifen Todes im hohen Alter, Job 5,26.da hingegen die vor der Zeit sterben, dem abgemäheten grü-nen Graß oder unreifen Aehren verglichen werden, Ps.Z7,2.129,6. coll. Ps. 55, 24.

Aufgerichtete Garbe ist ein Sinnbild der Erhöhung,Gen. 37, 7.

Garben, die auf dem Felde liegen bleiben, bedeuten, daß dieLeichname nicht sollten begraben werden, Jer. 9,22.

- Erstling der Garben bedeutet Christum, i Cor. 15,19.Col. i, 18.

§.7. Wenn die Garben und Mandeln auf dem Felde et-was gestanden und treuge worden, werden sie endlich aufgela-den auf Wagen und eingeführet in die Scheuren, Amos 2,1z.Nch.iZ,iz. Job 39,12. Matth.Z,i2. c.6,26. c.iz,zO. undist ein grosser Seegen Gottes, wenn die Scheuren voll sind,Deut.28,8. Joel 2,24. Prov.z,io. Luc.i2,ig. wie im Ge-gentheil, wenn die Scheuren wüste und ledig stehen, eineAnzeige der Theurung ist, so der Menschen Sünde verursa-chet, Joel 1,17. Hagg.2,20. Ist auch iyo noch Saainenin der Scheure ? ja der wein stock, Feigenbaum,Granatbaum, und Mehlbaum hat nichts getragen:Aber von w.

Die Scheune Christi wird das ewige Leben genennet,Match.13,32. c.z,i2. Luc. 3,17.

Tenne, ^rea, Hebr. Griech. und ist derScheunflur, ein ebener und reiner Platz, so ausserhalb denStädten unter dem freyen Himmel war, darauf man dasGe-treyde sammlet, ausdrischet, worffelt, und sichtet, Mich.4,12. Es.2i,iO. Deut.l6,lZ. Jud.6,11.37. Ruth 3,2.9.6.14.i Chron. 22,15. Jer.zi, Zg. Hos. 9,1. c.i3, 3. Dan.2, zz.Joel 2,24. Match, 3, 12. und muß dieselbe im Sommer zurechter Zeit zugerichtet und gefeget werden, daher sie eine Som-