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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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274
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274 Von Dlumen-Gewächsen-

Geruchs, Eph.Z/2. (4) Wegen seines Trost-vollen Evan,gelii, das seine Lippen als Purpurfarbene Lilien verkündigen,Cank. 5, iz.

2) Der Christlichen Kirche und aller gläubigen Christen.Denn siesinb auch (l) Lieblich und schön in den Augen desHerrn wegen der Heiligungs-Gaben, Cant. 1,15. Es.35,1.2.Sir. Z9,17. (2) Sie geben einen guten und lieblichen Geruch

von sich, Sir. 24,24. Hos. 14,17. 2 Cor. 2,15. d> i. allerleyTugenden und Früchte des Geistes, damit sie ganz umgebenoder umstecket sind, wie ein Weitzen-Haufe mit Rosen oderLilien, Cant. 7, 3, woran der Seelen-Bräutigam seine Weydeund Lust hat, Cank. 2,16. und welche er von ihnen einsammlet,Cant. 6,2 darunter auch die Gläubigen selbst weyden, d. i. sichüben in Gottes Wort und der Liebe, mitten in der GemeinschaftChristi, Cant. 4,5.

Insonderheit heist die gläubige Seele Uilium ConvMum,eine Lilie der Thäler, ihre Niedrigkeit, Verachtung und Leidenin der Welt anzudeuten, indem sie noch nicht in die ewige Woh-nung Übersetzer, noch den hohen Cedern und Tannen gleichkommt, sondern allhier in einem Jammer-Thal jedermann übersich hingehen lassen, und allem Unheil vom Wetter und denThieren unrerworffen seyn muß, Cant. 2,1. eoll. Ps. 2z, 4.Ps. 84, 7- aber auch eine Lilie unter den Dornen ist sie, weil sieüber die Gottlosen, als Dornen, Mich. 7, 4. Ezech, 2, 6.Match. 13,22. weit hervorragt, Cant. 2,2. und also mitten un-ter dem unschlachtigen verkehrten Geschlechte ihr reines Tu- 'gend-Licht leuchten läst, Phil. 2,15. 2Thess.3,2. ob sie gleichvon allen Seiten angefochten, gestochen und geplagek wird,

Ps- 7 Z,l 4 . , ^

§. 4. Das Wort k"hat der Seel. LutheruS derGriechischen und Lateinischen Version zu Folge durch Blumeübersetzet, Cant. 2,1. und durch Lilien, Es. 35, r. 2. nach deSJonarhans Auslegung; andere geben es mit demKabbi O. Kimclii und Vamblo eine Noss, Kola üore plenissi-mo, eine gedrungene volle Rose; * Andere mit Orotio eine

Narcisse,

* Lonf. C.Muman z.p, 40.