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274 Von Dlumen-Gewächsen-
Geruchs, Eph.Z/2. (4) Wegen seines Trost-vollen Evan,gelii, das seine Lippen als Purpurfarbene Lilien verkündigen,Cank. 5, iz.
2) Der Christlichen Kirche und aller gläubigen Christen.Denn siesinb auch (l) Lieblich und schön in den Augen desHerrn wegen der Heiligungs-Gaben, Cant. 1,15. Es.35,1.2.Sir. Z9,17. (2) Sie geben einen guten und lieblichen Geruch
von sich, Sir. 24,24. Hos. 14,17. 2 Cor. 2,15. d> i. allerleyTugenden und Früchte des Geistes, damit sie ganz umgebenoder umstecket sind, wie ein Weitzen-Haufe mit Rosen oderLilien, Cant. 7, 3, woran der Seelen-Bräutigam seine Weydeund Lust hat, Cank. 2,16. und welche er von ihnen einsammlet,Cant. 6,2 darunter auch die Gläubigen selbst weyden, d. i. sichüben in Gottes Wort und der Liebe, mitten in der GemeinschaftChristi, Cant. 4,5.
Insonderheit heist die gläubige Seele Uilium ConvMum,eine Lilie der Thäler, ihre Niedrigkeit, Verachtung und Leidenin der Welt anzudeuten, indem sie noch nicht in die ewige Woh-nung Übersetzer, noch den hohen Cedern und Tannen gleichkommt, sondern allhier in einem Jammer-Thal jedermann übersich hingehen lassen, und allem Unheil vom Wetter und denThieren unrerworffen seyn muß, Cant. 2,1. eoll. Ps. 2z, 4.Ps. 84, 7- aber auch eine Lilie unter den Dornen ist sie, weil sieüber die Gottlosen, als Dornen, Mich. 7, 4. Ezech, 2, 6.Match. 13,22. weit hervorragt, Cant. 2,2. und also mitten un-ter dem unschlachtigen verkehrten Geschlechte ihr reines Tu- 'gend-Licht leuchten läst, Phil. 2,15. 2Thess.3,2. ob sie gleichvon allen Seiten angefochten, gestochen und geplagek wird,
Ps- 7 Z,l 4 . , ^
§. 4. Das Wort k"—hat der Seel. LutheruS derGriechischen und Lateinischen Version zu Folge durch Blumeübersetzet, Cant. 2,1. und durch Lilien, Es. 35, r. 2. nach deSJonarhans Auslegung; andere geben es mit demKabbi O. Kimclii und Vamblo eine Noss, Kola üore plenissi-mo, eine gedrungene volle Rose; * Andere mit Orotio eine
Narcisse,
* Lonf. C.Muman z.p, 40.