2Z6
Von den Mineralien.
4) Die Unfruchtbarkeit eines Landes; daher salsuAo,rcrr»salluAinoi^ein saltzigtes Erdreich soviel ist, als ein unfruchtbarLand, Pf. 107, Z4. der ein fruchtbar Land macht zu einem sal-ßichten, d.i. daß es nichts trug; Job. 99,6. und Jer.17, 6.heist wüste und unfruchtbar Land, imHebr. ein gesaltzenLand.Denn ob zwar alle Pflanzen ein ihnen wesentliches Salh in sichhaben, welches nebst den irrdischen, wässerichten, schwefelich-ten oder öhlichten Theilen, ihre Substanz ausmachet; so istdoch dieses Salh nicht ein gemeines Salh, sondern von gewisserArt und in gewisser Proportion, denselben förderlich: Aber dieTheilchen des gemeinen Salhes wollen sich nicht schicken zu der-selben Wachsthum oder Fruchtbarkeit, sondern verderben undzerreißen die zarten Röhrlein der Gewächse. * Daher stehetnachdrücklich Deut. 29, 2z. daß Gott ihr ganhes Land mitSchwefel und Salh verbrennet habe, conf. Zeph. 2,9. Sopflegten auch die Alten zum Zeichen einer ewigen Verwüstungeines Landes Salh darauf zu säen, Jud. 9, 45.
§. 7. Der Salpeter, Griech. rütrum, Hebr.von 17 ^ lniü, sublilir , ist eine salhige und flüchtige Mate-rie, die an Felsen, Mauren und Gewölbern wie ein Reist auS-schlägt, und wird im Wasser oder Eßig aufgelöset, Prov.25,20.
Die Salpeter-Lauge, dienet zum Waschen, Ier. 2,22.weil sie die Unreinigkeit sehr verzehret und wegnimmt, conk.Ezech. r 5 , 4.
H.8. Der Schwefel, lulplmr, Hebr. Griech.
ist ein Mineralisches Wesen, oder fetter zusammenge-ronnener Saft, oder Harz, und bestehet nach denen neuestenObservationen aus Erde, saurem Salh, davon er seine Fe-stigkeit hat, und aus einer öhlichten Materie, die von derWärme fliestet, und sich leicht entzündet, und aus wenigenMetallischen Theilen. ** Man grabet ihn entweder aus derErde, und heist sodenn lülpkur umivmn öc vivuin, der na-türliche oder lebendige Schwefel; oder er wird durch die Kunst
zube-
* 8c1isi.ict>?. 8. P. Z87-
** 1 c p.