Von den Mineralien.
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menschlichen Leben aus der Erfahrung sattsam bekannt, und sonöthig, daß man desselben unmöglich entbehren kan,Sir.Z9,zi. Denn
1) So ist es das beste Gewürtz, ohne welche keine Speiseschmackhaft oder nehrhaft ist, * Job 6, 6. daher heist eswas Gutes und Nützliches, Marc.9,50. Luc. 14, Z4. wie imGegentheil was Unnützes und Unbewahrteö, wenn das Saltzthumm wird, oder seine Schärffe und Kraft zu saltzen verleurer,Matth.z, iz. Marc.9,50. Luc. 14,34.35. Saly und Brodist oft der armen Leute tägliche Mahlzeit, oder wie die Alten sichdamit vergnügten, wenn sie nur Saltz und Kümmel hatten,welches sie sogar den delicateftenTractamentenvorgezogen**.Die Römer nannten ihre Tische nicht eher facras oder heilig,bissie das Saltz-Faß darauf gesetzet, facrgZ ftrciti8 inenürs lali-normn appolitu, 1^.2. denn so lange solches nicht vor-handen war, hielten sie selbige noch für profan oder unheilig.So hat auch das 8alariuin oder Sold, d. i. jährliche Gehalteines Offlciers oder Bedienten daher von Alters her den Nah-men, wie denn Esr. 4,14. es im Hebr. heist: LJun wir alle,die wir lale palmli faliinus, mit des königlichen pal-lasts Saltz saltzen, d.i. vom Königl. Hofe unsere Besol-dung haben. Darauf ward oft ein Jmpost oder Zinß ge-legt, iMacc. 10,29. c. 11,55.
2) Es steuret der Fäulniß, und ward auch also als ein Mit-tel dawider zu bewahren gebraucht. Daher heist Saltz-Bund,ein unveränderlich, unverweßlich und beständig Bündniß,Num.i8,19. 2 Chromig, 5. zu dem Ende auch bey allen Opf-fern Saltz gebrauchet ward, Lev. 2, iz. Esr. 6, 9. c. 7, 22.Ezech. 4z, 24. Marc. 9, 49. die Unverweßlichkeit und Ewig-keit des Göttlichen Bundes zu bedeuten, imgleichen die Ver-wahrung für allem Verderben in Lehr und Leben, daß manGott in Lauterkeit und Beständigkeit dienen müsse. Sopflegte man auch vor Zeiten die neugebohrnen Kinder mit Saltzzu reiben,oder mit Saltz-Wasser zu waschen,E;ech.i6,4. um die
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* 8cbeucbr. ?nvf. 8 lob. v-zo.
** Lclieuckr. I.c.