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Von den Bergwerken
ten Gold-Ertzen, Berg-Grün, Lasur, und dergleichen, syviel Uneinigkeiten oder Sporck mit sich haben, durch Puchen,Waschen, schmeltzen und andere Handgriffe mehr geschieden,werden muß, so daß endlich das gute Gold heraus kommt *,Von diesem mit andern fremden Theilen vermengten Gold-Ertz, und dessen Schmeltzen und Läutern redet Hiob c.28,i-n.
Die Bewährung des Goldes geschiehet:
1) Am geschwindesten mit dem so genannten Gold-oder Pro-bier-Stein , durch den Strich, Sir. 6, 22.
2) Durchs Gewicht, so fern es den Werth anlanget,i Chrom 29,14. Sir. 28, 29. c.29 27.
Z) Durch das so genannte re§ia oder ffürirus llrlk,d. i. Scheide-Wasser, dem 8aImigL oder gemein Saltz zugese-tzet werden, welches als ein angemessenes Menstruum dasGold völlig auslöset, hergegen das Silber nicht angreiffet.
4) Durch das Feuer, als welches mit seinen spitzigen sehrgeschwind bewegten Theilen durch alle auch die dichteste Körper,und also auch das Gold dringet, und dasselbe in einen Fluß brin-get andere geringere und leichtere metallische Theile wegtrei-be:, so daß die Gold-Theile in der Capell allein übrig bleiben.Der gemeine Zusatz aber, damit das Gold im Schmeltzen be-währet wird, ist Bley und Antimonium oder Spieß-Glas, beyden Alten aber noch Saltz Zinn und Gersten-Kleyen, welchedurch das Feuer von dem Golde, damit es gantz rein überbleibe,abgesondert und abgetrieben werden müssen f. Sach. iz, 9.Prov. 17,5. c. 27,2i. Psi66,io. Sap.g,6. Sir. 2,5.
Die Eigenschaften des Goldes sind: i) Daß es dasedelste und köstlichste Metall ist. Es. 6v, 17. 2) Das kostbar-ste, rareste und theuerste, Es.iz,i2. z) Das helleste, Ps.68,14. 4.) Das begierlichste, Ps. 19, n. aber doch vergäng-lich und vom Rost verzehret wird, i Petr.i, 7.18. Jac.z,z.
Der LTuye und Gebrauch des Goldes ist mancherley:
i) Im gemeinen Leben, beym Gelde und Müntzen **. Daher
Gold
* Zckeuckr. pkxt. 8 ./ob.p.r 87 .
Ibiä. 147.
* Siehe den Bibl.Histsr.m vu.U r.c. 24. §.5. p- 94 -.