214 Von den Bergwerken
nichts anders, als die unter der Erde in Stein gehauene Klüf-te, Gänge, Stollen, welche durch die Berg - Knappen oderBerg-Leute, mit grossem Fleiß und Kunst, ja mit Lebens-Ge-fahr gegraben, angeleget und gebauet werden, und denn aller-hand Erh und Schiefer-Steine, welchem denen Eingeweidender Erde, in den unterirdischen finstern Schatz-Kammern, incaIi§me Lc umbrg mcirn8 liegen, da diejenigen, so darnach groben, gleichsam ihr Grab machen, indem sie wegen des Ein-falls der unterbaueten Stollen fast keinen Augenblick des To-des halber sicher sind s. So redet auch Hiob, als ein ge-schickter Bergmann auf Bergläufiige Weise, wenn er I. c.v.i sg. dervier köstlichsten und ältesten Metalle, des Silbers,Goldes, Eisens und Ertzes Meldung thut, und spricht: daßdas Silber fernen Ausgang, exirus, oder seine Adern hat,nach Bergmännischer Redensart, Kluft, Gänge, Fletz, Ge-schiebe, d. i. solche Oerter in der Erde, aus welcher das Silbergegraben wird ; daß das Gold oder mit andern fremdenTheilen vermengte Gold-Ertz gefchmolrzen und geläutertwerde; v.r. daß das Eisen besonders aus der Erde ge-graben und Errz aus den Sternen gefchmolyen wer-de; v. g. Bonden tief verborgenen Schiefer- u. Edel-Desteinen; v. 4. Von ausbrecbenden Bächen in derErde; v. 5. von der innern Tvarme in rieffen Berg-wercken, dafür die Berg-Knappen oft nackend arbeitenmüssen: oder vom unterirdischen Feuer und Feuerfassendenschwefelrchten Körpern: oder von Feuer-Hellgläntzenden unterder Erde verborgenen Edelgesteinen; v 6.daß manGapphi-ve mit Gold Staub vermenget in den Gangen der Er-de und Felsen findet; v.7.8. daß die Metall-und Stein-Schätze der Erde so tiefin verborgenen K lüften und Felsen sichfinden, daß weder der schnelleste Raub-Vogel, das scharfsich-tigste Auge des Geyers, noch die wildesten Tyger und Löwendahin kommen und sie finden mögen ; v. 9.10.11. aber wohlMenschen durch ihren Fleiß und Mühe sie aus der Finsternißan das Licht zu bringen suchen, also, daß sie selbige entweder
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^ Vt<i. §ctleucli 2 . §./obi p. -8ä.