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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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209
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Von den Edelsteinen. 209

dergleichen z. E. der Bach Beleus im Stamm Ässer, nicht^ ^ weit von der Stadt Ptolemais geführet f : So sind auch bey ,

der Stadt Zarpakh oder Sarepta zwischen Tyrus und Sidon/ Schmeltz-Hütten gewesen, (davon auch die Stadt imHebr.

^ ^ Nahmen hat) darinnen viel Glas von den Sidoniern ge-brannt und gemacht worden,aus dem subtilesten kleinestenSan-de, so das Wasser bey Sidon führet ; dergleichen Glas-Hüt-EMm ren einige auch durch die Wasser Merom verstehen wollen,Ios.n,8. c.i6,6. Daher die Erfindung des Glases auch sehrE alt ist, und über Mosis Zeiten hinauf gehet. Im Griechischenm Mttc heist es und wegen seines Scheins wird damit verglichen

Äich» das himmlische Jerusalem in seinem Glantz, Apoc. 21,18.21.M'P gleichwie wegen seiner Zerbrechlichkeit die Welt ein gläsernk k Meer heist, Apoc. 4,6. c. 15,2.

ÄKlst §. 26. Der Alabaster-Stein, ^leballrum,

Ms>kd ist ein sehr zart u. weicher weisser Stein, woraus man allerhand

Geschirr, und andere Gefäße gemachek, worinnen die Alten ihreSalben und. köstliche Wasser verwahret haben, dergleichen je-6. c.rr,i> "es Glas mit Narden-Wasser gewesen, Match. 26,7. Marc.

^ ' 14, Z. ^uc. 7, Z7. Aus dem zu Kalck gebrannten Alabaster wird

' ch der Gpps, Oypüim, so vortreflich dienet zu der so genannten

B Stucador - Arbeit, sonst auch Musaische Arbeit genannt, da

man allerhand couleurte Steine so zierlich auf den Fußboden^ eines Saals, oder Zimmers zusammensehet, daß sie ganhe Fi-^ EiisÄ Zuren präsentiren, und zwar so schön, als wenn sie mit dem Pin-'' ^ sel waren gemacht worden.

"" §. 27. Der Marmor - Stein unterscheidet sich von dem

Alabaster durch seine Härte und mancherley Farben, und istein bekannter und von den Bauleuten sehr werth gehaltener^ ^ Stein, bestehend aus sehr subtilen, reinen, fest zusammengeseß-^ ^ tenSandkörnlein. ImHebr. heist er lwtp i Chron.^ i, Zo, 2. oder conrraÄe, Esth. i, 6. und wird aus den Mar-l mor-Brüchen mit grosser Mühe und Kunst gehauen zu Werck-

Stücken in Gebäuden, Säulen, Cant. 5,15. Pflastern, Tob.

rZ,2i.

- conk.^otepk. äe 8. l.r.c. A.

Dibl. phys.

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