,y6 Von den Steinen insgemein.
Fisch eil, Knochen und Gerippen von allerhand Arten Thiersabnehmen kan, die ihre wahre Grösse und Proportion der Thei-le unter einander und gegen das Gantze haben, auch sonst ihrevollkommene äussere und innere Figur, wiesichs gebühret.
§. 2. Es sind aber nicht alle Steine gleich von dem erstesZustande der Erde an vorhanden gewesen - sondern viele erstnach diesem erzeuget worden, und wachsen auch noch heute zuTage von neuen und werden grösser, wenn der subtile Grießund Schleim, daraus ein Stein werden kan, und welchen dasWasser mit sich führet, sich anhänget, oder nach und nach meh-rere von derselben Materie sich anleget oder ansehet. Eswerden auch die Steine vielmal kleiner und vergehen, oder ver-lieren nach und nach ihre Rauhe und werden glatt, indem dasWasser dieselben mit der Zeit zermürset, zerreibet, durchboretund aushöhlet, Job 14,19 *. Sonst sind die Nahmen der Stei-ne, im Hebr. M, Gr.X/Is^ Sap-i7,i9.Marc.i2,4."V2 Exod. 4,25. und "l'A, rupes, Deut.g2, iz. Jer. 18,14.
ülex-perrg äuriNma; Kieselstein, Ps. 114,8. Es. 50,7. Job 28, 9. Deut. Z2, !Z. cTÜira, lapiz ccetm Lr ker-ro policus, gehauen Stein, Werckstück, i Reg.5,17. c.6,z6.c.7,12. Es. 9,10. Igter, Es 9,1O. c.6z,z. Gr. irXlv
Jot, Judith 5, 9. Ziegel, Ziegelstein; reü.3, re§u-
la, Ziegel, ^ue« 5,19. lLrugu!u5,IgpjIlus,cg!cu!u8rKleß-ling, Prov.20,17. Gr.^P-7t, calculusj Apoc.2,17.Aranum, lupilluz, rSam.17, iz. icrupi, lagüli, Es48,19. Kieß, Thren. z, 16.
§. z. Der Steine vielfältige Nutzen wird auf mancherleyWeise erkannt und verspüret:
i) Ueberhaupt vermehren sie die Wärme aufdem Felde undin den Gärten, wo ein steinigter Boden ist, gar sehr, maßenbekannt ist, daß Sand und Steine viel wärmer werden, als dieErde, und auch die Wärme länger bey sich behalten; daher
auch
* Via. 8ck«uckr. kk^5. x. Ilz.