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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Dom Wasser überhaupt. rzz

fen des Meers, oder der sogenannten Ebbe und Fluch auöge-Ivii^. leget*; H. von derHardt aber in ?erT5l i'ujna^orelanem p.Z-' nicht von dem Schilff-Meer, sondern dem See Sirbon ver--standen und vorgegeben, daß derselbe durch einen Nordwindistch/ gefroren, daß Israel darüber gehen können, und hernach durch, einen Südwind wieder ausgethauet, daß die Egypter darinnenersoffen. Aber das ist alles wider den klaren Buchstab des^ Texts. Denn g) so wüste Moses nirgends wohin, Exod. 14,10.15. b) Gott, der die Kinder Israel durch eine hohe Handausgeführet, theilete das Meer von einander, so bald Moses' ^ seine Hand darüber reckte, und die Kinder Israel giengen mit-NMl- hinein, gerades Weges nach dem gegenseitigen Ufer in derÄ Mü- Arabischen Wüste, also daß das Wasser wider seine Natur^ ^ sich hoch aufthürmete, und wie Mauren zur Rechten und zur: Lincken gestanden, welches mit dem natürlichen Ablausten des

Meers gar nicht übereinkommt,vielweniger mit dem Gefrieren.«NM Zudem wird zwar des trockenen Ostwindes, nicht aber desNord- oder Südwindes gedacht; aber auch derselbe konnte ineiner Nacht das Wasser vor sich selbst aus der Mitte des MeersI nicht wegwehen, daß es zu beyden Seiten wie Mauren stehengeblieben, und die Kinder Israel trocken hindurch gegangenv v. 16.2i. 22.29. c) Die Egypter wüsten die Eigenschaft vom7^- ^ Ab- und Zulauffen des Meers wohl, und würden sich nicht hin-eingewaget haben, v. 2g. 6) Es wird als ein Wunderwerckder Hand des Höchsten allein zugeschrieben, v. 17.18.21.24. zi.c. 'z, 11. Ps, 78, iz. Ps. 106, 9. Ps. 114, z. Sap. iv, 18.Ebr.n, 29.

< 4) Bey dem Durchgänge der Rinder Israel

«Ätü- durch den Jordan, Jos. g, tt r 17. da 1) Josua solchesWunder vorher verkündigte, und als ein gewisses Merckmahl^ ^ ' der göttlichen Gegenwart und Leitung angab, v. 10. n. 2) Da

, > das Wasser so balde von einander gerissen, als die Priester,

? > welche die Bundes-Lade trugen, ihre Füsse forne ins Wasser7 tuncketen, also daß das obere Wasser über einen Haussen aufge-s richtet stund, das untere Wasser aber ganh und gar verstoß und

K 5 zum

* viä. l.sirx. U. L. v. k. x. 149.