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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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111
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l.

und Luft-Erscheinungen.

irr

ekc^? Sündstuth kerne solche Abwechselungen des Gewitters gehabt,kkehH und vornehmlich, daß es damals nie geregnet, wie Herr Leon-M^shard Christoph Sturm, bey seiner supponirten Crystalleneng,^Waffer-Decke über der Ausbreitung der Luft, wodurch der 'Erdboden überall bey einer beständig gemäßigten Witterungerhalten werden können, fast der Meinung ist f; So liesseftch auch behaupten, daß vor der Sündstuth kein Regen-bogen gewesen. Da aber die Erklärung viel mehr Grund hat,"7?^ mit der ausgebreiteten Luft am andern Tage der Schöpf-est"^ fung auch sofort alle Meteora, oder die Materiedes Regens,

' Hagel, Schnee, Donner, Blitz :c> mit erschaffen worden; sokt tcr^l muß auch der Regenbogen dem Noah schon eine bekannte Sa-che gewesen seyn, Gen. 9,12 -17. Nur ist das was besonders,lerkWU daß Gott der Herr denselben erst nach der Sündstuth denMenschen zu einem übernatürlichen wülkührlichen ZeichenniWk>!g!.' gesetzet hat, daß keine Sündstuth auf den Erdboden mehrhttchKr kommen soll. Womit er eben bey denen sonst oft erfolgendenIleberschwemmungen unsern Glauben um so vielmehr prüfenMftir wollen, als derRegenbogen natürlicher Weife ein Zeichen des' E Regens und folglich einer Ueberschwemmung ist, indem er von

ere

der mit Dünsten und Regentropffen erfülleten Luft ein klaresZeugniß ableget, Ezech.i,28.

Der Regenbogen ist wegen seiner schöner. Gestakt in Heil.Schrift, ein Bild und Zeuge der herrlichen Majestät Gottesund Christi und der in ihm verheissenen Gnade , Ezech.i, 28.Apoc.4,z. c. lo, r. roll. Gen. y, iz. Sir. 4z, 12.

H. 4. Mit dem Regenbogen kommen überem noch andersLuft Erscheinungen, besonders der Hof um den Mond unddie Sonne, weil er oft mit Regenbogen Farben stielet. Erentsteht aber, wenn die Luft mit gefrornen Dünsten oder-tzelchen angefüllet ist, und selbige von dem Winde gehalten,, werden zwischen der Sonne oder Mond, und unserm Auge, sorestectiren ste, daß man in dem Hellen der gefrornen Körner

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r v,ä. keonbard Christoph Sturms verständl. Erklärung derjenigenC:chrtst-Stellen, welche von spitzfündigen Leuten angefochten Worten

r. z, p. -22 teil.