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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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66 Von dem tVinde.

z) Wegen seiner lebendigmachenden, erqvickenden, rer'nigemden, fruchtbringenden, aufblasenden, freyen und alles durchsdringenden Kraft.

!U. Mit dem Winde wird verglichen das menschliche Le-ben , Job 7 , 7. Ps. 78, Z 9 -

1) Wegen des Ursvrungs aus der Erde, iCor.15, 47.

2) Wegen der Flüchtig-Nichtig-und Vergänglichkeit, Ps.105, 16. Prov.io, 25.

Z) Wegen des unbeständigen und veränderlichen Zustandes.

IV. Der Wind bildet ab irrige falsche kehre, dadurch dieMenschen als unbeständig in ihrer Meinung umher getrieben,verderbet werden, und am Glauben Schiffbruch leiden, Eph.4,14. coll. Ebr. 15, 9. Sir.5,11.

V. Unter dem Bilde der Winde werden oft starcke undmächtige Feinde mir ihrem Krieges-Heer vorgestellet, Job27,21. Pf.55,9. Es. 5,28. c.28,2. Jer. 4, n. 12.15. 0.49,56.c.51, i. Ezech. 15, 11. 15. Hes.15, 15. Hab. 1, 9.

VI. Wind bedeutet Gottes Strafen und Zorn - Gerichte,Job 9,17. Ps.1,4. n, 6. 18, 4 Z- Z 5 , 5 . 55,9-ro. 48,8. 8z,14.16. Job 27,20.21. c.21, ,8. Prov.1,27. Es. 17,15. c.21,1.c. 25,4. c. 27,8. c. 29,6. c. 40,24. c. 41,16. c. 57,15. c. 64,6. Jer.15,24. c. 18,17. c. 22,22. c. 25,19. c. 25,52. c. 50,29. Ezech. 15,11. iz.(.27,26. Hos. 4,19. c.8,7. Amos i,i4. Nah. 1,5. Sach.7,14.

V!!. Desgleichen ist der Wind ein Bild allerley plötzlichentstandenen und schrecklichen Unglücks, Widerwärtigkeit,Elendes, Anfechtung, Creutzeö, Empörung, Krieges, rc. Job52,15.22. Ps. 55, 9. Es. 27, 8. c.Z2, 2. 0.54,11. Matth. 7,25. 27. wnt'. Dan. 7,2.

VIU. Endlich bedeutet der Wind allerley eitele, nichtige undgeringe Dinge, die von keiner Wichtigkeit noch Dauerhaftigkeitseyn, Es. 57,15. Also heiffen die Götzen ein Wind, Es. 41, 29. vonfalscher Religion u. Hoffnung aufMenschen nichts haben, heistin den Wind säen, Hos. 8,7. Sap.5,15. Unnütze Reden füllenden Bauch wie mit Wind, Job 16,5. coll, c. 6,26. c. 8,2. c. 15,2.Wind ohne Regen heist ein ruhmräthiger Mensch, da nichtsh'nrer ist, Prov.25,14. In den Wind schlagen, heist verachten,Mal.i, iZ. llX^

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