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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von dem winde.

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durch die aufgespannten Seegel, darein er bläset, Act. 27, 7.Jac. z,4.Weiter dienet der Wind zum Worffeln und das Ge-treyde von der Spreu zu reinigen, Jer. 4, n. Aber dagegenwird grosser Schade verursacht durch die Sturmwinde, so wohlzur See, als auf dem Lande. Zur See hindern sie die Schis,fahrt, Ion. i, 4. iz. Match. 14, 24. Marc.6,48. Act. 27,4.7. iz. 14. iz. 40. treiben die Wellen empor, und machen dasMeer ungestüm, Ps.iO7, 2z sq. Ioh.6,18. Jac.i, 6. coll.Eph.4,i4. bedecken das Schiff mit Wellen, und schlagen dasWasser hinein, daß das Schiff untersmcken will, und manNoth hat, sich zu retten, Match. 8,24. Marc. 4 , 37 » ^uc.8,2z.Sie treiben es an Oerter, wo es nicht hin will, daß es öfters aufSandbäncken sitzen bleibt, Act. 27,14.17 sq. oder auch an einenFelsen scheitert, conf. 2 Reg. 22,49. oder sonst auf eine andreArt zu Grunde gehet, Ps. 48,8. Ezech. 27,26. Wie nun dieSturm-Winde die gröste Gefährlichkeit zur See machen, sothun sie auch ihre Wirckung zu Lands: Sie zerstreuen Staub,Spreu und Stoppeln, Job 21,18. Ps.i, 4. Ps. t8, 42. be-wegen die Bäume, Es. 7, 2. Match. »,7. schlagen das Obstherunter, Apoc.6,iz. und reisten sie zuweilen wohl gar nieder;zerbrechen die Felsen, zerreißen die Berge, 1 Reg. 19,11. undwehen andere wiederum zu Haufe; decken die Ziegel-Dächerab, zerreißen die Mauren, Ezech. iz, 11. iz. und werffen wohlgar Thürne und Häuser über den Haufen, Job i, 19. Match.7,25.27. Sir. 22,19.

§. 15. Es sind auch öfters Winde auf eine übernatürlicheWeise und durch eine außerordentliche Kraft Gottes erregetworden, z. E.

1) Der Wind, welchen GOtt kommen ließ auf Erden, dieWasser der Sündfluth zu vertreiben, daß sie sielen, Gen. 8, i.

2) Der Ost - Wind, welcher die Heuschrecken in Egyptenführete, und der starcke West-Wind, welcher sie wieder wegfüh-rete, Erod.lv, iz.i9.

z) Der starcke Ost-Wind, der das rothe Meer in einerNacht trocken machte, und die Wasser von einander cheilete,Exod.i4,2i *» 4) Der

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