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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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Von der Erde überhaupt.

des Erdengebäudeö vorstellet, Job. z8,4» 5^ 6. f. Darumauch die Erde ihren Schöpfer preiset, und ein Beweis seinerVerherrlichung ist, Job. 12,8. Ps. 69, zz. Ps. 8, Es. 6, z.Hab. 14. c. 4, z. Tob. 8, 7. wie in der Schöpfung, alsonoch ietzo in der Erhaltung und Regierung, Job. 34, iz. Psas.iZ5, 6/ Ps. 95 , 4 . 5 . Jer.ZZ,2Z.

§. 4. Es hat aber die Erde vor der Sündstuth eine ganßandere Gestalt gehabt, als steieho ausstehet, nicht zwar, daßsie nach der Meynung 14 mm. Lurners in seiner icheoria ?e!>luris l-rLra I.. I. gantz eben gewesen,ohne Berge, Thäler, Meere,Flüße, und hernach in der Sündstuth gebrochen und eingesun-ken, daß die iehige Erde mit ihren Bergen, Thälern, Meeren,Flüßen also von ungefehr entstanden; sondern da schon vor derSündstuth Meere und trocken Land, Berge und Thäler, gewe-fen, Gen. i, 9. io. c. 7,19.20. col!. Job. 15,7. Prov. 8,22.25.Ps. 90,1. 2. so muß auch die erste Erde gleiche Aussicht gehabthaben, wie die iehige: obwohl nicht zu leugnen, daß die ganheGestalt der obern Erdenrinde durch die Sündstuth sehr geän-dert worden, und an einigen Orten viel Land und Berge ver-suncken, an andern aber neue hervorgekommen, wie dieSchichkenweise abwechselnde Lagen der vielerley Erde, und vie-ler darinnen eingeschloßenen Körper, als Ueberbleibsel derSündstuth, die man nicht nur auf den höchsten Bergen, son-dern auch in den tiefsten Bergwerken antrist, sattsam bestätigen.Jndeßen bestehet der meiste Unterscheid der gegenwärtigen vorder ersten Erde in einem edlern Grad der Fruchtbarkeit, wovondieselbe durch das Wasser der Sündstuth, welches die ganheErde gleichsam in einen Brey ausgelöset, herunter gesehet wor-den. Denn die erste oder obere schwarhe Gartenerde war nichtmit so vielen steinigten,mineralischen Theilen vermischet,wie dieheutige, sondern reiner und also fruchtbarer. Daher es heist,daß die Erde mit verderbet worden, Gen. 6, rz. c. 9, n. *

§. 5. Obschon die Erde ihre vier Hauvtgegenden hat, Mor-gen, Mittag, Abend und Mitternacht, welche nach der Redens-art

s 8ct>euckrer. 8. ^obi. p. zrH- ^4-

^ Lckeucdr. kti/t. k. 2. c. 14. K. 19. Lr zy. x. l;8- tg.

K,

Äk!