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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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2g Von den Weltkörpern überhaupt.

tro hervortreten laßen, so wir aber mit unsern Sinnen und Ver«nunft unmöglich erreichen werden, Sir. 4z, z6. Uebrigens dadie Betrachtung der Sterne und der Himmelsbegebenheiten,

§.4. Derjenige große weite Raum, darinnen diese große !Weltkörper schweben und sich bewegen, heist stirer, im Hebr. ! ^und vom Arabischen raclice d'amavvgll, al- , -

ru8 5 uir, die Himmelsluft, oder so genannte ätherische - ^Srernhimmel, und ist derselbe keine t'oücle, feste oder Chry- ^stalline Materie, wie die Alten gedichtet haben; sondern ein ^ ^subtiles flüßiges Wesen, viel dünner und reiner als unsere Luft, j ^conf. Job. 15,15. durch dieganße Welt ausgetheilet, und allein ^ ^von GOtt ausgespannet, Job. 9, 8. Daher er auch ^

expsnsum, eine Ausdehnung genennet wird, Gen. 1,14. IZ. so ^ ^da allen Raum zwischen den großen Weltkörpern ausfüllet,und von den heutigen scharfsinnigsten Naturlehrern selbst ei-nem leeren Raum verglichen wird *. Und dennoch bewegensich darinnen die Planeten, iede in ihren elliptischen Kreisen, soordentlich, und so gewiß, daß sie sink dem Anfang der Welt > «

gewichen, coick. Jer. zz, 25. Daher es allein ein Merck Gottes, ,

Ps. 8, 4. Ps. 96,5. Neh.9,6. Sir. 4z, iz. und die Himmel ^erzehlen auch hierinnen seine Ehre, Ps. 19,1. Sir. 4z, 1. um so > ^ svielmehr als es uns Menschen unbegreiflich ist, wie solche großeWeltkörper in einem solchen unendlich subtilen Wesen eine ! ^so sichere Straße halten und behalten können. Darum auch der !unendliche Gott selbst,wenn er die Höhe,Breite und Tiefe seiner ^

Wege, seiner Gnade und Barmherzigkeit vorstellen will, eine j ^Vergleichung mit dem Himmel machet, Es. 55,9. So viel der i ^Himmel höher ist, denn die Erde, rc. conf. Ps. z6,6. ^

Ps. iOZ,n. Und so dienet auch solches flüßiges Himmelwesen ! E«

weltliche Könige mallrve feste Pallaste bauen : Des HErm ! ^

Sn-Kl ! t»

die von der Sternen Bewegung herrühren, mehr in die Astro-nomie als Physic gehöret, so mag selbige auch bis dahin ver-spüret seyn.

im geringsten nicht von ihrem flüßigen Stand und Bahne auS-

dem großen GOrt zu seinem Sih und Wohnung, an statt, daß , Es

* Viä- 8c!ieucli?er 8. ^obi. x. zz. 6;.