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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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und deren Absichten überhaupt. IZ

gleichwie man in der Rechenkunst desto sicherer ist, daß dieRechnung richtig sey, wenn die angestellte Probe mit dem Fa-cit des Exempels übereinkommt.

H. 10. Jndem nun Gott der Herr den Raum und die Zeitin der Natur aufmehr als eine Art hätte erfüllen können, wie§.8. erwiesen worden, so ist die Welt ein Spiegel der Frey-heit des göttlichen willens, weil ihn ja nichts genöthi-gt, diesen Raum zu dieser Zeit vielmehr auf diese, als eineandre Art zu erfülle!,, sondern er die freye Wahl oder eignenWillkühr gehabt, vor andern Dingen dasjenige zuerwehlen,was ihm am meisten gefällt, welches auch die Heil. Schriftbezeuget Psal.n5,z. Psal.izz,6. Iob.2g, iz. Dan.4, 32.Apoc. 4, n.

H. n. Der Grund und die Ursache, warum Gott den Ortoder Raum in dieser Zeit nach seiner freyen Wahl so und nichtanders erfüllet hat, ist ein größrer Grad der Vollkommenheit,den er darinnen angetroffen, so daher seinen Willen geneigtdas bestezu erwehlen, und einem andern vorzuziehen. Dar-um aber muß der göttliche Vorstand alles, was den Raum unddie Zeit erfüllet, von dem Größten bis aufdaS Kleineste, aufeinmahl und aufs allerdeutlichste sich vorstellen, gegen einan-der halten und einsehen - um die grössere Vollkommenheit oderVollständige Uebereinstimmung solcher unendlichen Dinge inder Welt und deren Veränderungen zu erkennen, und den da-durch entstehenden Vorzug vor andern auf das allergeNauestezu ermessen. Weil nun der Raum sowohl in den kleinestenals in dengrössen Theilen unendlich erfüllet, auch die Zeit sichso subtil als immermehr die Materie theilen läft, wie theils dieAstronomie, theils die Erfahrung, so die Vergrößerungs-Gläser geben, lehret; So wird dadurch die Welt ein Spiegelder unendlichen und unermeßlichen Erkenntniß Gorces,deren Reichthum Röm. n, zg. man durch diese Betrachtunganfängt nicht nur desto mehr zu bewundern, sondern auch zuverstehen, ja schmecken, mit Augen sehen und gleichsam mitHänden greifen, obwohl wegen seiner Unendlichkeit nicht völ-lig begreifen, Ps. 159, H. coll. v. 1. 5. Ps. 145, Z.

H. ,2. Da