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Vorbericht.
nen der Werke des Schöpfers in dem großen Reiche der Nachtzgedachtwird, tiefer einsehen und gründlicher erklären:
2) Die in so mancherley Gleichnissen, und andern aus derNatur genommenen Redens - Arten, ausgesprochene göttlicheGeheimnisse und andere geistliche Dinge, bekommen ausgründlicher Erforschung der Natur ihr Licht, und werden alsodesto besser verstanden:
z) So kan man auch die Wahrheit der in Heil. Schrift er-zchlten Wunderwerke desto klärer zeigen, und, aus Betrach-tung oder Gegenhaltung der Gesehe der Natur und Regelnder Bewegung, wider die Atheisten und Schriftspötter, mitmehrerm Nachdruck vertheidigen.
H. z. Darum recommcndiret die Heil. Schrift dieses 8cu-ckium nicht nur selbst als etwas höchst angenehmes und ver-gnügendes, Ps. m, 2. sondern befielet auch hin und wieder,daß man die Werke Gottes im Himmel und auf Erden rechtanschauen, oder betrachten und erforschen soll; ja sie hält unsso gar Exempel berühmter Leute vor, welche die Naturwissen-schaft sonderlich excolirt. Denn ausser dem, daß Adam, derStammvater des ganzen menschlichen Geschlechts, wegender Erschaffenen göttlichen Weisheit unter denen bloßenMenschenkindern billig für den Allerweisesten zuhalten, maßenderselbe seinen wundervollen Verstand und vollkommeneWissenschaft aller natürlichen Dinge öffentlich gnug an denTag legte, als er jedem vorher nie gesehenen Thier auf demFelde, und Vogel unter demHimmel so beqveme und sinnreicheNamen aufzulegen wüste, dabey er nicht etwa ihre äussere Ge-stalt, sondern verborgene Eigenschaft oder innere Natur undWesen gar genau eingesehen b), Gelt. 2,19. 20. col!. v. 2g.24. So mag doch wohl nichtgeleugnet werden, daß auch dieHeil. Erzväter vor der Sündflmh, da sie ein so hohes Altererreichet, wegen der langwierigen Erfahrung in ihrer Land-Wirthschaft nicht sollten vortrefliche Physici gewesen seyn, vor-nehm-
L) Vtä. Lscl»rr. lNer-oroic. k.l. I.. r. c.9. x>. M.72, öc I..2. c.i. k.77.