Vorrede.
solche ', welche die Physikalischen Dinge kn Heil. Schrift zumrechten Verstände derselben abhandeln : Aber zum Theil sind
die Erklärungen auf ungewisse Hypotheses gegründet, wie z. E.in des k. Valelli klrilolopdiL 8. zum Theil sind die Materiennicht so ordentlich und unter ihre eigene Litul verfassetsondernda man nur der Ordnung der Bücher in Heil. Schrissr nachge-gangen, so hat an einem Ort, alles sonst aus der Bibel dahingehörige nicht können mitgenommen werden; oder da an einemandern Ort eine umständlichere und nöthigere Erklärung erfor-dert worden, hat man diese, weil einmahl etwas davon er-wehrtet, weggelassen; zum Theil sind nur besondere Stücke, z. E.die Biblischen Edelsteine, Pflantzen, Thiere,«, d. gl. in eignenBüchern abgehandelt worden: Oder wo man in einem allesbeysammen haben kan, so ist solches gar zu kostbar und zu theu-er, wie man solches an dem neuesten Werck der GcheuchzersschenKupffer-Bibel,. oder bacra genannt, erfahret. Dem-
nach hoffe insonderheit 8ruäloll8 HieologlZs mit diesem nichtallzutheuren, kurtzen, doch hinlänglichen Begriff der BiblischenNatur - Wissenschafft keinen unangenehmen Dienst geleistet zuhaben. Es kan wenigstens dieses Buch dienen zur Lrgännungmeines Biblischen -Hiftorici, was ncmlich die kUlloriam dla-ruiAlem, als welche jenem fehlet, anlanget: Und für etwas hö-hers, das den Gelehrten sollte zu statten kommen, will es auchnicht ausgeben, wie denn auch die citirten Autores, so eben kei-ne Belesenheit anzudeuten, sondern mehrentheils zu meiner Pri-vat-Nachricht beygesetzet und also im Abdruck beybehalten wor-den sind. Sonst werden hoffentlich auch ungelrhrte Bibel-Lesendurch dieses Buch mehr Licht von dem geoffenbarten göttlichenWort, und wohl gar einen Geschmack von dem so angenehmen8ruälc» ?h)Uicn, als einer natürlichen Gottes-Gelahrtheit, be-kommen. Und wenn schon einige hier vorkommende Sachenmanchen gar zu bekannt und zu gemein vorkommen sollten, sosind solche desfalls nicht zu verachten, sondern um so viel höherzu achten, weil GOtt selbst also mit uns davon redet. Denngleichwie ein Künstler oder Handwercker es sich für eine Ehre undFreude schätzet, wenn ein vornehmer Mann oder gar der Landes-herr mehr mit ihm discuriret von feinen Sachen oder Werck-zeugen, die er verstehet, als von Staats-Sachen, davon er kei-nen Begriff hat; Also muß es uns auch vergnügen, wenn derHerr unser GOtt mit uns redet, von solchen Dingen, damit wirtäglich umgehen, die wir verstehen, oder die uns gemein und be-kannt sind, vornemlich wenn ex dadurch desto eher seine Haupt-Ab-sicht