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bezeigen, obgleich sic wohl mit Palmzweigcn von Jericho, nichtaber mit Waffen versehen gewesen waren. Es mag das sein,da noch so eben das Krcnzheer nach Lust und Belieben imLande geschaltet hatte: freilich werden wir, nur wenig spater,gegen eine ähnliche Darstellung starke Zweifel erheben müsse».Als man, bis jetzt ohne nennenswcrthe Ereignisse, nach Gibel-lnm gelangte, vernahm man sonderbare Nachrichten über dasnicht weit entfernte Laodicea: unsrerseits müssen wir etwasweiter ausholen, um zuvörderst einen Hansen von Erdichtung,den Albert um die Thatsache umher zusammengebracht hat, hin-weg zu schaffen.
Gninimer ans Boulogne, erzählt er 3), ein Ministenaldes Grafen Eustach, hatte Seeleute ans Antwerpen, Frieslandund Flandern angeworbcn, mit denen er die Meere durchkreuzteund in Seeräubcrei seinen Unterhalt fand. An der Küste Süd-frankreichs vereinten sich zahlreiche Provenzaleu mit ihma); soverstärkt gelangte er in die syrischen Gewässer und erschien ansdem Schauplatz der Kreuzfahrt zuerst vor Tarsus, unmittelbarnachdem Tancrcd von dort durch Balduin vertrieben wordenwar. Er erkannte den letztem mit Freuden als seinen ange-stammten Herrn, und ließ ihm 300 Mann zur Besetzung vonTarsus zurück 5 ). Nach diesem zeigt er sich uns zum zweitenMale eben in Laodicea: während das Krcnzheer, sagt Albert,Antiochien belagerte, warf seine Flotte Anker vor der damalstürkischen Stadt; cs gelang ihm, zuerst den Hafen, dann dieStadt selbst einzunehmcn und in seinem Besitz zü erhalten.Nachdem Antiochien gefallen war H, übertrug er sic dem Gra-
st) T. III. c. 14.
4) I,. VI. c. 55.
5) Es ist auch nach dem Albertschen Texte unbegründet, daß Guiuüuer,wie wohl angeuommen worden ist, von dort mit Balduin gezogen uuddie Seeräuberei aufgegeben habe. Neüclis ruividus, 'Inr^uni veue-ruul., sagt wohl Albert, aber er zog uur bis Mamistra mit. III. 59.
6) Freilich läßt Albert III. 59. ihn schon während der Belagerung ron