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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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bemerkt werden ist, der Kampf um Jerusalem durch Gleichzei-tige und Spatere weniger Ausschmückung erfahren, als die Be-lagerung veu Autiechien: hier darf ich mich begnügen, nureinzelne Unrichtigkeiten ausznschciden und mehrere, besonderszeitliche Bestimmungen naher fcstzustellcn.

Zunächst breitete man sich nun in der Umgegend ans undbesetzte eine Menge benachbarter, znm Theil fester Ortschaftenund Burgen io); die Saracencn leisteten hier und da Wider-stand, wurden aber besiegt, wo sie sich zeigten 17), und einegroße Anzahl Gefangner wnrde cingcbracht. Am 13. Juni >s)unternahm inan den ersten Angriff ans die Stadt selbst, mitenthusiastischem Muthe aber mit Vernachlässigung aller Vorbe-reitungen. Auf dem Oelberg hauste damals ein heiliger Ere-mit, mit dem schon Tancred bei seiner Ankunft daselbst am 6.znsammengctroffcn war: diesen hatten die Fürsten angegangen,wie es ihnen ergehen würde, und von ihm vernommen, amfolgenden Tage um die nennte Stünde werde Gott Jerusalemin ihre Hände geben w). Demnach wurde auf der Stelle derSturm gewagt; unaufhaltsam drangen die Franken vor undeinige Anßenwerke wurden sogleich genommen 20 ). Nun aberstand man vor der inncrn, höchsten Mauer, nur mit einer ein-zigen Leiter versehen, aber ohne Bedenken wurde sie angelegtund eine Anzahl Franzosen kletterte hinan. Der oberste warReimbold von Estonrmel, der auch unversehrt bis zur Höhe derZinnen gelangte; schon hatte er die Mauerkrone ergriffen, datrennte ein feindlicher Hieb seine Hand vom Rumpfe 2 ,). Mit

16) Naim.

is) Sv hatten am 9 einige Provenzalen ein glückliches Gefecht. 6ssta

p. 26.

18) 6esla s>. 27. Nulclier p. 398. Nadel». verändert die secaildaferia der Gesten (Montag den 13.) in secunda die o1>sidioii>5.

19) Naim. 20) 6esta iOid.

21) Nad e. 119, der die Sache anführt, nennt ihn Raibald a»s Char-tres ; ich nehme den Namen auS der biograsilds aniv. art. Nslour-met (von de Lacombe); hier heißt es: Gottfried habe dem sire keim-