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hast stand die Sache am Ufer des OronteS, wo die Haupt-macht der Türken, wahrscheinlich Kcrbngas eigne Truppen je-den Schritt breit verthcidigtcn 55). Hier traf nun Mehrercszusammen, den Ausgang des Tages zn beschleunigen. Jene vorTancred Fliehenden hatten das dürre Gras in Brand gesteckt,womit dort der Boden dicht bewachsen war: thcils um denChristen Kampf und Verfolgung zu erschweren, thcils um Ker-buga ein Zeichen des Mißlingens zu geben sb). In demselbenMoment verließen die Tnrkmanen des Heeres ihre Stellung;sie kehrten um, ergriffen die Flucht oder wandten ihre Waffengegen die saracenischen Schaarcu selbst. Dies entschied ansdem linken Flügel ihrer Schlachtordnung, den Provcnzalen ge-genüber, wo sogleich alle Abteilungen der verbündeten Emireohne Aufenthalt die Flucht ergriffen 57). Zn gleicher Zeit ver-einigte sich Boemund mit den beiden Roberten und Gottfried;sic drangen in geschlossener Linie und vollem Roffeslaufe vor ss),und lu'crauf gab, che cs zn rechtem Schlagen gekommen war,Kcrbnga den Befehl znm Rückznge. Dieser erfolgte auch hierohne alle Ordnung, in wildem Getümmel, indcß reichten zumGlück der Geschlagenen die fränkischen Pferde, obgleich am vo-rigen Tage nach Befehl Bischof Adhcmars besonders verpflegt-y),zn weiter Verfolgung nicht aus. Nachdem man das Lager Kcr-bngas erreicht und hier unendliche Beute vorgcfnndcn hatte,machte man Halt und rief die einzelnen Schaarcn zusammen.Die Türken hatten, wie bei dem Zustande des fränkischen Hee-res begreiflich ist, wenige Berittene und Vornehme, dafür einebeträchtliche Anzahl von Fußsoldaten, Packkncchtcn und Troß-bubcn cingcbüßt: christlicher Scits wurde, wohl mit starker
55) Nach Kcmalcddm bei Wükcn stell Kcrbiigaö Schaar zuleitt, nach ecnt'-eslis >. c. cie Abtheilmig am Orvlltes.
56j Nixl. Naim. 6esl.il l. c.
57) KcmnIedLili I. c.
58) Oesta.
59) I'alelicr 393.