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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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und Tod dic Wahl 2 ,). Hierauf ordnete man Alles zum Kampfe;von geistlicher Seite wurde ein dreitägiges Fasten aubefohlenund daun das Abendmahl dem gesammten Heere verabreicht.Eine vollständige Begeisterung herrschte in allen Schaarcn; inGebet und Buße bereitete man sich zu dem Treffen vor u, dmehrere Pilger hatten Visionen, wo ihnen Christus dic Gesängeangab, unter denen sie hinansrücken sollten. Jndcß versäumteman auch keine profane Vorkehrung; nach besten Kräften, sogering sie auch waren, rüstete sich ein jeder, und die Fürsten,Boemnnd vor Allen, entwarfen den Plan der Schlacht. Rai-mund von Toulouse, damals erkrankt, sollte Zurückbleiben zurDeckung gegen die Citadclle, mit 200 Mann, denn mehr glaubteman nicht erübrigen zu können 25 ). Graf Robert von Flandern

24) änskNm p. 432 und N.IIM. i?>. 154 stimme« fast wörtlich uberein;im Wesentlichen auch die Gesten, deren Zusätze ich noch berühren werte

25) Kai,», p 154. Ach bin der Angabe dieses Augenzeugen gefolgt, dochkann ich nicht umhin, auf einer Nachricht bei Orderic. p. 741 auf-merksam zu machen, die sich durch iunere Wahrscheinlichkeit sehr starkempfiehlt. Er gibt hier die Stärke der einzelnen Abthcilungen am 29.

folgender Gestalt au:

Gottfried . . i. 30000 M.

Hugo und Robert von Flandern. . 30000Robert von der Normandie . . .. 15000

Tancred. 4000

Boemund.. 30000

Reinald. 4000

Raimund, in der Stadt .... 20000

Summa . . . 133000 M.

Hierzu sind noch die Proveuzalen unter Adhemar zu rechnen, derenStärke nicht angegeben wird. Erinnern wir uns nun, daß das Heer,nach der geringsten Angabe, vor Nicäa 300000 M. zählte, so erscheintdiese Summe in keiner Weise übertrieben, in dem Verlauf des Feld-zuges hatte man kein unglückliches Gefecht bestanden, wenig Besatzun-gen zurückgelaffen, und ein Abgang von mehr als 100000 M. ist eherzu hoch, als zu gering angeschlagen. Nimmt mau aber OrderichsSumme an, so begreift man nicht, wie man nur 200 M. der Eita-

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