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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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cipato. Dieser Ausbruch hatte indcß das Gute, daß er dieGcmüther zur Besiuuuug brachte; man sah ein, wie weit mangekommen war, und schloß mit gegenseitiger Entschädigung auf-richtigen Frieden. Balduin willigte ein, den Ort zu verlassen,um die Reibungen der Geringer» sicher zu verhüten.

Trotz dieser Handel sah man den ursprünglichen Zweck desUnternehmens durchaus verwirklicht: die cilicischen Armenier wa-ren unter den Waffen und die Türken ans dem ganzen Umfangeder Provinz vertrieben. Man trug kein Bedenken, von hierans weiter vorzugchn und sich unmittelbar auf die nächsten an-tiochischcn Besitznngcn zu werfen. Balduin wandte sich nachArtasia, einem befestigten Orte, nur wenig Marsche von Antio-chien entfernt b) : bei seiner Annäherung vertrieb die Bevölkerungdie Türken; Balduin zog ein, wurde aber bald durch Verstär-kungen, die von Antiochien hcranzogcn, seinerseits cingeschlossen.Hier kam es nun zwischen ihm und Tancrcd zu der vollen Ver-söhnung: die Normannen waren unmittelbar nach ihm ausMamistra anfgcbrochcn, hatten die syrischen Pässe glücklichüberstiegen und nöthigtcn die Türken sogleich zum Rückzug aufihre Hauptstadt. Dann trennten sich die beiden Fürsten, Tan-crcd ging nach Süden, auf Alerandrcttc, wo er sich mit Waf-fengewalt festsctztc und die Ankunft des großen Heeres abzuwar-tcn beschloß; Balduin, nachdem er seinen Verwandten Balduinvon Burg in Artasia zurückgclassen, wandte sich nach Nordenum die übrigen Fürsten in Meraasch am Euphrat zu treffen.

Was mm den Zug des großen Heeres von Erkle bis Me-raasch angcht, so erscheint seine Bestimmung genauer als nachden schon oben genannten Punkten fast unmöglich. Alle Bericht-erstatter schweigen darüber; nur die 6o«ta brrmcorum habeneine kurze Erzählung, die aber wenig Bestimmbares erkennenläßt. Der nächste Ort, der uns genannt wird, ist Eäsarca inKappadocicn, darauf Coron, eben das vorher genannte Cocus-

6) 12 inilNaria. Vi'ill. 1')-r. IV. 7. Albert hat unrichtig 10. Au sol-chen localen Dingen ist Wilhelm stets zuocrläßig.