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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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niß der Gesten widerlegt i): in diesen ist, verstümmelt fteilich ,sogar der Stame des unbcdentendcn Podandns, am Eingangder Paffe gelegen, anfbcwahrt. Inlravorunt sinnil, sagt derAntvr, vullmn «Io Uolronlol; cs ist das noch heutigen Tagsder Punkt, an welchem die Straße von Adana nach Constnn-tinopel das Gebirge verläßt. In Podandus trennten sich dar-auf die beiden Fürsten von einander, freiwillig oder ans Un-kunde der Gegend; Tancred überstieg das Gebirge am schnell-sten und erreichte ohne weitere Ereignisse die Umgegend vonTarsus. Uebcr die dortigen Vorfälle liegen uns widerspre-chende Nachrichten vor; ich beginne mit der Darstellung derallgemein gültigen durch Albert von Aachen ausgestellten Ansicbt.

Albert erzählt 2 ), die türkische Besatzung von Tarsus seidem hcranrückcndcn Tancred cntgcgcngcgangcn, aber von ihmmit Verlust in die Stadt znrückgewicscn worden; man habe dar-auf wegen der Ucbergabc unterhandelt, unter Vermittlung einesmit Tancred befreundeten Armeniers: die Türken, durch dasAnsehn des normannischen Namens bewogen, haben eingcwil-ligt, die Fahne des Siegers anfzustccken, dagegen solle dieUcbergabc selbst erst bei Bocmnnds Ankunft erfolgen. Nachdiesem Vertrage nun sei auch Balduin angclangt, habe sich mitTancred vereint, und am andern Morgen, als er das norman-nische Panier auf den Mauern erblickt, sich die schimpflichstenBeleidigungen erlaubt. Auf seine Drohungen habe die Bcsaz-znng die normannischen Feldzeichen in einen Sumpf geworfen unddie lothringischen anfgcstcckt; Tancred, obgleich tief bekümmert,sei geduldig geblieben, und des Weges weiter gezogen. Umdas Gehässige in Balduins Benehmen recht hervorznheben,wird noch hinzngcfügt, er habe 300 verirrte Normannen, dienach Tancrcds Abzug anlangen, ans der Stadt ausgeschlossen;diese von barmherzigen Deutschen verpflegt, seien vor den Mau-ern cingeschlafen, die türkische Besatzung^ die auch Balduin biszur Ankunft Gottfrieds in der Stadt gelassen, habe sich heim-

1) .UN. III. 3. Ovsl» p. 8.

2) I,. III. c. 5-14..