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batte wer etwas verloren, so suchte er den Finder, und der Fin-der ging umher, bis er den Cigenthümer entdeckte, denn so ge-ziemt cs den Gerechten, die da pilgern 67t.
Hier gewahrt man doch ein anderes Bild, als cS in Al-bcrts glänzender Leidensherrlichkeit erscheint) und zu ihm stimmtdie Natur des Landes, so viel wir von ihr wissen, vollkommen;mag man den Weg des Krcuzheers ans der Straße nach Syn-nada oder über Nacolca misslichen 68). Es sind eben keine ge-segneten Landstriche und heut zu Tage sehr schlecht angcbant,aber aller Orten voll von Spuren einer früher» Cultnr undgroßer Enltnrfähigkeit: auch jetzt nicht anders als bci Fnlchcr:die Türken haben Romainen, ein fruchtbares Land, entsetzlichverwüstet. Wie es einem Heere dort ergehen kann, das nichtselbst seine Verpflegung mit sich führt, zeigt uns bestimmt undausführlich der Krenzzng Friedrich Barbarossas, der wenn nichtganz dieselbe, doch eine nur wenig entfernte Straße verfolgte.Sehr häufig litt man Mangel an Lebensmitteln für Menschenund Pferde; dagegen gebrach cs an dem nvthigen Trinkwaffernur einmal — bei Laodicäa Kckaumenc — und dann erst wie-der ganz wie den ersten Kreuzfahrern in der Nähe von jH'o-ninin b-o. Gerade in den von Albert bezeichneten Gegendenist keine Rede von Dnrst und Dürre. Dazu kam damals noch,daß man von cingebornen Ehristcn nicht die mindeste Unter-stützung erhielt, wovon die Ursache in der kräftigeren türkischenHerrschaft oder in Friedrichs Entzweiung mit Kaiser Isaakgelegen haben mag.
In solcher Lage und Stimmung gelangte nun das Heer unsrerPilger nach Antiochien, wandte sich hier nach Osten und zogseitdem an der Südseite des Sultan Dagh entlang, wobk ansderselben Straße, die noch 1706 und 1716 der Franzose Paul
67) h'ulelie,' i>. 389.
6?) Jene hat Idealen 26. diese liuiuksie joaruev tliron^k ^si.i minorp, 217 ff. aus eigner Ansicht hcscheiei'en.
6V) Tagend) Ansbert >,nd der Briefsicsicr an den Papst einstiimma.
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