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einen Augenblick hatten sie die Idee einer List des Feindes 5,).Indeß mußten sic sich rasch überzeugen und bereiteten sich so-gleich , dein erfolgten Begehren schleuniges Genüge zu leisten.Sie rückten vorsichtig und wohlgeordnet ans, zuerst die Fran-zosen unter Hugo und Andern, dann Robert von Flandern undGottfried von Bouillon, zuletzt mit den Provcnzalcn Raimundund Adhcmar von Puy. Als sie des Schlachtfeldes ansichtigwurden, wandte sich Adhcmar mit einer starken Schaar zurLinken, um hier die Feinde zu umgehn und im Rücken zu fas-sen, Hugo und Gottfried zur Rechten, Raimund blieb in gera-dem Vorrücken; so schlossen sic sich neben den Normannen an,deren rechten Flügel sic darauf bildeten 25). Wie ein Heerfüh-rer in die Schlachtlinie einrückte, begann er den Angriff; dieTürken hatten das Lager auf der Stelle verlassen und leistetenstark cntmnthigt nur geringen Widerstand. Das ErscheinenAdhcmars im Rücken ihrer Stellung vollendete die Verwirrung,nach kurzem aber heftigem Handgemenge waren ihre Schaarengebrochen und die Christen aller Orten in heftiger Verfolgungbegriffen. Nur Gottfried bedurfte größerer Anstrengung; seineGegner hielten einen Hügel besetzt, desscnHöhc die christliche Rei-terei schlechterdings nicht zu erklimmen vermochte. Erst als Hugound Raimund, an ihrem Theile Sieger, der eine rechts-, derandre linksher die Feinde umgingen, wurden auch diese Letztenüberwältigt ss). Der Tag war glanzend entschieden, wenn auchthcncr erkauft durch Vormunds beträchtlichen Verlust: die Ver-folgung wurde mit Jubel und Nachdruck, zunächst bis zumfeindlichen Lager, wo man ansehnliche Beute machte, dann voneinem Theile des Heeres bis zum Abend fortgesetzt 57). DerKampf selbst hatte 5 Stunden gedauert-8), eine bedeutendeLänge für ein fast ununterbrochenes Reitergcfecht.
5,4) üosl.a p. 9. Den richtigen TM dieser Stelle gibt die Inst, deinSuvri 26, nicht Barths Emendation.
55) It>!>I.
56) Mnlalt c. 51. 32. 57) l-'nlo!,or p. 388.
58^ Nach Fulcher von I>053 1 — 6. nach NaiuninN von Iiora 3—9.