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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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mig Ohne weitere Anfechtung wurde der Marsch beiderHeere den 29. und einen Theil des 30. hindurch fortgesetzt a>),der Weg war gebirgig, doch dachte man am folgenden Tagein bequemere Gegenden zu gelangen. Bei den Normannen warTancrcd, seiner Weise gemäß, unermüdlich voraus; er gab imLaufe des 30. die Nachricht, in der Ebene vor ihm zeigten sichfeindliche Strcitkräftc, schwerlich werde man am nächsten Tagein gleicher Ruhe weiter gelangen 42 ). Gegen Abend wurdeman bei dem Heere selbst die ersten türkischen Reiter in derFerne ansichtig: den Anführern geschah auf der Stelle Mel-dung davon und man beschloß nahe bei Doryläum Halt zumache» und die Nacht hindurch schlachtgcrüstct zu lagern aa).Man hatte die Berge schon verlassen, auf völlig ebenem, hieund da sumpfigem, mit Schilf und Rohr bewachsenem Bodenschlug man die Zelte auf. Die Nacht verging ruhig, mit Ta-gesanbruch setzte man sich schlachtgerüstct in Bewegung und hattezwei Stunden nach Sonnenaufgang den Feind vor sich aa).Bocmund, dem eigne Tüchtigkeit oder das Zutrauen der Andernan diesem Tage die Oberleitung gab 45 ), befahl, eiligst Vcrschan-znngen aufzuwerfen und dort sämmtlichcs Gepäck abzulcgen;hier sollte das Fußvolk zur Deckung stehn bleiben, die Reitereidarauf dem Feinde entgegen gehn).

Es war Kilidsch Arslan, der nach seiner ersten Nieder-lage von allen Seiten her Verstärkungen an sich gezogen hatte,

40) Denn die Schlacht dauerte im Ganzen nur fünf Stunden; erst nach-dem man eine Weile gekämpft hatte, sandte Bocmund seine Boten ad,die auf der Stelle das andere Heer erreichten.

41) Die Entfernung vom Gallus bis Doryläum gibt I.e.ite I 0 . ans 22Stunden; man steht, daß die Tagemärsche nicht klein waren. Ebensoliäimeir journox tliro»ßl> ^sia minoe 32. 33.

42) b'ulclisr p. 387. klastulf c. 21.

43) Den Namen Doryläum gibt Anna.

44) I. c.

45) Dies zeigen die sämmtlichc» Quelle».

46) 6osta p. 8. k'ulolior.