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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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lieber den Ausgang dieses Treffens liegen uns scheinbarwidersprechende Berichte vor. Die Gesten schreiben Gottfriedden Sieg zn, cs seien sieben Griechen ningekonimcn, die übrigenin die Stadt zurückgetricben worden, nach fünf Tagen battedarauf Gottfried sännntliche Forderungen des Kaisers bewilligt.Solch eine Niederlage wäre nun erträglich gewesen, und manwird Anna nicht tadeln, wenn sie von dem günstigsten Erfolgedes Kampfes berichtet: die Franken hätten einen solchen Verlusterlitten, daß nach wenig Tagen der Herzog sich besonnen, denEid geleistet und das Heer nach Asien übergcsetzt habe. Miteinem Worte also, die beiden Erzählungen enthalten dieselbeTbatsache, und nur ihr Ausdruck ist auf begreifliche Weise ver-schieden. Gottfried, wie cs scheint, von Bocmnnds Annäherungnicht mehr als dieser von seinen Kämpfen unterrichtet, beqnemtcsich zu nnbcdingtciil Nachgeben. Er schwor, alle Städte, Länderund Burgen, die ehemals zum römischen Reich gehört hätte»,nach der Eroberung dem Kaiser hcranszngcbe» und versprachdem griechischen Reiche die Treue eines Vasallen zn jeder Zeitzn halten. Seitdem hörten alle Feindseligkeiten ans, die Deut-schen gingen etwa am 8. oder IO. April über die Meerenge,dem Herzoge selbst gegenüber bewies Alerinö sein großes Talent,bei persönlichem Verkehre zu gewinnen und zn imponiren. Gott-fried, von dem Kaiser reich beschenkt und in jeder Weise gefei-ert, ließ seitdem nur Ergebenheit gegen Alcrins blicken: häufigwar er bei den Verhandlungen mit den später cintreffendcnFürsten zugegen und zeigte seinen Einfluß mehrmals dem Kai-ser zum Vorthcil. So war man endlich zn einem Ziele, befrie-digend an sich und beruhigend für weitere Schritte, hindnrchge-kommen. Die griechische Besonnenheit hatte cs vermocht, ihreAbsichten gegen die Hitze und den Widerwillen der Kreuzfahrerdurchzusetzcn und in dem Moment der dringendsten Gefahr miteignem Widerstreben die Unterwerfung der Pilger für den Au-genblick zn erzwingen. Man konnte hoffen, daß das BeispielHerzog Gottfrieds auf die Gesinnung aller Nachfolgenden ent-scheidend einwirken würde.

Auch für diese letzten Ereignisse bleibt nun die abendländische