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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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einander und eine Zersetzung bis in die letzten Atome machte sichunanfhaltsam Bahn.

Wir beobachte» nun an dieser Stelle einzig die auf demWege der Kreuzfahrer liegenden Provinzen und haben kurz dieLage anzugcbcn, in welche sic bis zum Jahre 1096 durch jeneVerwicklungen gerathcn waren. Unter drei größere Massen, sovielfach diese auch wieder in sich gctheilt sind, können wir sieordnen, das Emirat von Jconinm, die armenischen Besitzungenund die Fürstcnthümcr Syriens.

lieber die Entstehung des Emirates von 'Jconinm, derenHergang manchem kritischen Bedenken unterliegt'?), stelle ichnur die folgenden, zweifellosen Angaben zusammen: sie sindgleichschr für die Eile, womit auch hier die Eroberung ge-schah , wie für den Charakter, den hiedurch der Besitz er-halten mußte, bezeichnend. Mclekschah sandte seinen VetterKutlumisch im Jahre 1075 zur Eroberung Klcin-Asicus aus is):das griechische Heer hielt damals noch Ancyra besetzt, dochstreiften die türkischen Reiter schon bis nach Bithynicn hinein m).Bald darauf finden wir die Türken im ober» Phrygien gela-gert und zugleich am Sangarius und um die Städte des Pon-tus mit den Griechen im Kampfe?»). An den Besitz des Lan-des können sic aber noch nicht denken, denn schon 1078 habendie beiden Heere ihre Stellung fast gewechselt: die Griechenstehen in Phrygien, die Türken, jetzt von Sulciman geführt,bei Eotyaum in Bithynicn 21 ), wie cs scheint, ganz unbesorgtum die Freiheit ihrer Rückzngslinic. Es fiel das in jene stür-mische Zeit des byzantinischen Reiches, und jetzt erst gelang cs

17) Wilken hat sie besonders erörtert, Krcnzzüge s. Beilage 2.

18) Die JahrSzahl bei Hammer l, e. 70.

19) KicezNior. >I. 65.

20) IdiN. p 82. 86. /sniia p. 18. Hammer verwirft hier WiltenS Un-terscheidung zwischen Tutach und TutuseS.

21) d>!ce)>Iror. p, 117,