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Kampf mit den Griechen siegkündcnde Stimmen ans den Wel-ken vernommen Hadese). Bald werden wir weitere Erzeugnissedieser Volksmcinung kennen lernen, die mit der Auffassung desKrcuzzugs selbst auf das Bestimmteste Zusammenhängen.
Bis hierhin nun waren die Dinge in der Mitte des Som-mers 1096 gediehen, die Bewegung erfüllte das gcsammtcAbendland, durch alle heimischen Interessen hindurch verbreitetesich die Begeisterung für das heilige Grab. In Lothringenstand der Herzog selbst unter den Waffen mit gewaltigem Heer:er hatte beschlossen, durch Deutschland und Ungarn die grie-chischen Grenzen zu erreichen. Die Nordfranzosen sammtlichhatten den Weg durch Italien bis Apulien erwählt, die Pro-vcnzalcn wollten durch Slavonicn und Dalmatien nach Eon-stantinopel gelangen. Wohin diese Schaarcn kamen, fandensie stets neue Verstärkungen, Wanderungslnstige aller Art er-warteten sic oder folgten ihrem Zuge. Untcrdeß rüsteten Pisaund Genua ihre Flotten, sie gedachten weder an religiösem Ei-fer, noch an kluger Erndte weltlichen Vorthcils zurückzublcibcn yn).Zn Land und zu Wasser bereitete man den mächtigsten Angriff:cs war das merkwürdigste Beispiel einer unendlichen Tätig-keit ohne den beherrschenden Willen eines Einzelnen, aus derfreien Uebereinstimmnng einer Gesannnthcit hervor. Denn hierwar von keiner obersten Einheit die Rede; zwar stand der Legatdes Papstes, Adhemar von Pup, dem Namen nach an ersterStelle, aber unmöglich konnte er doch auf eine positive Leitungder Kricgscrcignisse selbst Anspruch machen 91 ). Sonst aber gingjeder seinen eignen Weg, durch alle Grade hindurch war keinGebot als das, welches freiwillige Unterordnung anerkannte,vorhanden. Es ist nicht daran zu denken, daß etwa die beson-ders erwähnten Fürsten eine bestimmt ausgesprochene Feldhcrrn-
89) Oeclerio. ibiel.
9V) Mehrere der pisanischcn Chroniken bei INur^t,. i,. VI.
91) lieber die Feldherrnschaft des Grafen Stephan von Bleis vergleicheoben p. 10.