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ordneten Regungen waren, in denen die gewaltigen, in sich
nngeeinigten, nach Innen znrückgedrängten Kräfte zur Erschei- "4
innig kamen. ^
Das hier gegebene Bild weicht nun, wie ich wohl erkenne, ,,E
von der gewöhnlichen Vorstellnngsart in schroffer Weise ab.
Trotz dem vermag ich an dieser Stelle noch nicht den vollen Be-weis dafür zu liefern, einzelne der angeführten Züge kann manbei seinem Biographen Radulf Nachlesen?y), andre nnd diewichtigsten gerade zu seiner Gesammtanschannng sind nur in "
seinen Thaten anfznfinden 8a). Die Quelle der gewöhnlichenVorstellung ist nicht allein Radulf — bei diesem ist Taneredder tapferste aber auch der wildeste Held; seine Menschlichkeitwird wohl in Worten, aber nicht in Werken dargestellt, unddas nationale Gepräge, Habsucht vor Allem, kommt an vielenStellen zum Vorschein, — sondern Wilhelm von Tyrns hatdieser wie mancher andern Fiction die Vollendung gegeben.
Persönliches und nationales Wesen ist hier verschwunden, umeinem Ideale aller menschlichen und ritterlichen Tugenden Platzzu machen. Eine bestimmte Quelle, der Wilhelm dabei folgte,oder die er so umgestaltet, wüßte ich nicht anzngeben; wasnicht ans seine Rechnung allein zu setzen ist, mag localer Ueber-lieftrung die Entstehung verdanken s>).
Wenden wir uns nun zurück zu dem Jahre 1097, so se-hen wir Boemnnd, von zwei Seiten her verstärkt, sich zu ver-letzten, entscheidenden Maaßregel erheben « 2 ). Die einheimische
79) Im ersten Capitel, von seiner Unermiidlichkeit, seiner Lenlscligkeit, sei-nem Ernst.
80) Nnd dann erst, wenn man kiese aus ker rechten Quelle mit Ausschei-dung des Sagenhaften nimmt. Vor Tarsus, Arkas und Jerusalemwerden wir seine Habsucht, in Pelekanum seine Hille, aller Orten seineVerschlagenheit und Sonderbarkeit kennen lernen.
8t) Ich habe hier die Stelle IX. 13. im Sinne, wo er von Tiberias un-ter Taucrcds Verwaltung redet.
82) Die genaue Chronologie dieser Dinge zu ermitteln, ist mir nicht ge-lungen. Nirgendwo, so viel ich sehe , findet sich ein genaueres Da-