Druckschrift 
Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
173
Einzelbild herunterladen
 

l73

rens Abhandlung znrückführt s?). Aus den übrigen Kreiseltnnsrer geschichtlichen Litteratur Urthcilc nnd Ansichten über dieKrenzzngc anznfnlren, würde ein unendliches Unternehmen sein,nnd z»m größten Thcil mir fernere Belege für die unbestritteneThatsachc des Wilkcnschcn Einflusses liefern: nin so wenigerdarf ich deshalb mzuführcn unterlassen, daß Schlossers Dar-stellung im drittm Tbeile seiner Weltgeschichte des Mittelal-ters s») in vielen Punkten eine sehr bcmerklichc Opposition ge-gen Wilhelm vor TyrMs, und zwar von dem Standpunkte derQuellen ans erhibt. Matthias Erctz von Edcssa tritt von dereinen Seite hcrv.w, auf der andern sind cs die Gesten, diehier mit großem Nachdrucke als tüchtigste Quelle geltend ge-macht werden, freilich hat sich Schlosser zu vollständiger Aus-stoßung der Sage noch nicht entschlossen, nnd stellt einige Male über Peter dm Eremiten und die Assissen von Jerusalemdie entgegengesetzten Ansichten in Noten nnd Text nebeneinan-der ans.

Einen ähnichcn Gang hat indcß dieser Thcil der geschicht-lichen Wissensclaft in Frankreich genommen, und wie vorherWilkcn nnd Schlosser, so sind hier Michand nnd Capefiguehcrvorznhcbcn. Michand nimmt für die Geschichte der Krenz-zngc eine ähnliche Stellung wie Willen in Deutschland ein,nnd wenigstem mit einem ebenso stattlichen äußern Apparateerscheinen seine Werke vor den Augen des Lesers. Es fehltnicht an gewichtigen Versprechungen in Vorreden nnd Eiposi-tioncn, mchrire Mitarbeiter liefern selbstständige, oft sehr be-deutende Beträge; einer von Wilkcn unterlassenen Arbeit, derKritik der Qiellen, hat der Verfasser vier umfangreiche Bändegewidmet so). Dabei ist kein Zweifel an seiner Darstellnngsfä-

57) Co wieauf Regenbogen, der neben Choiscul - Dailleconrt und Heerennm den Preis der Pariser Academie eoncnrriren wollte, dessen Manu-skript ater auf der Post verloren ging unk erst 1819 im Druck er- *schien.

58) Dritter Band erster Thcil p. 129 ff.

59) Zuerst in der dililiogra^Icicc, dann in der I>il>lic>tlw^n<- lies oroi-s.acles.