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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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zusammen 33) , sic rückten ans n. s. w., im Juni langten sievor Antiochien an.

Für die Belagerung von Jerusalem hat er desgleichen mehr-fache unter sich abweichende Berichte. Man erkennt es aneinem sonst unbedeutenden Umstande: bei der Umlagerung ziehndie Christen eine Postenkette über den Oelberg; etwas weiternuten erscheint aber der Oelberg frei, die. Belagerten habenungehinderten Verkehr über ihn und die Sperrung erfolgt erstnach einem bestimmten anderweitigen Borfall 34 ).

Einige Male wird in Alberts Geschichte ein flandrischerSeeräuber, Gninimcr, erwähnt, durchaus eine Nebenperson;aber selbst über diesen hat er verschiedenartige Nachrichten.Gninimcr erobert Laodicäa; während die Christen Antiochienbelagern, heißt cs einmal, nehmen ihn die Griechen daselbstgefangen und lassen ihn erst auf Gottfrieds Bcrwcndung frei.Nach einer andern Stelle herrscht er noch in Laodicäa, alsAntiochien christlich geworden ist, und überliefert die Stadt demGrafen Raimund von Toulouse 35).

Die Belagerung von Arsnf durch Herzog Gottfried wirderzählt, Gerhard von Avcsncs, in der Gewalt der Einwohner,wird von diesen an einen Mast geknüpft und so den Pfeilenseiner Glaubensgenossen ausgestellt. Später ist Rede von demEinfluß der Christen in Askalon: er war so groß, sagt Albert,daß der Emir die beiden Brüder von Avcsncs, Lambert undGerhard, die damals am Mast gehangen, freiwillig nach Je-rusalem entließ 36).

Bei dem Kreuzzug von 1101 häufen sich Dinge dieser Artso sehr, daß ich nicht mehr zu entscheiden wage, ob Verschie-denheit der ursprünglichen Berichte oder einzig Albcrts Nachläs-sigkeit als ihre Ursache anzugcben ist. Die zeitlichen Angabenzunächst sind voll von Widersprüchen. Von dem Heere Anselmsvon Mailand sagt er, am 9. Juni sei cs von Constantinvpclaufgebrochen und habe am 23. die ersten Kämpfe mit den Tür-

33) iv. 10 .

35) III. 5V, VI. 55.

34) V. 46., VI. 12.36) VII. 2. 5-