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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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von Urach nennt, doch scheint es mir bedenklich, ihr Datumbis ans 1117 hüiabznrncken Nr), da Ekkehard von der Einnah-me Akkvns und der Heirath Balduin I. als von eben gescheh-ncn Dingen redet 174). Die Geschichte des Kreuzzngs ist imVergleich zu jener ersten Arbeit bedeutend erweitert und zwarvon mehreren Seiten her. Zunächst hat Ekkehard über dieVorbereitung des Krenzzugs und die ersten Unternehmungen sehrfleißige Erkundigungen cingczogen; cs ist deutlich, daß er sichbei Sclbstthcilnchmcndcn unterrichtet hat 17-1 n), und für diese ZügePeters, Volkmars, Gottschalks und Emicho's ist er als leitendeQn.llc zu betrachten. 2m Jahr 1101 in Jerusalem fiel ihmein Buch in die Hand, welches, wie er sagt, an Ort und Stelleden dreijährigen Kampf genau beschrieb 17s). Aus diesem hater in den Tcrt jenes Briefes zahlreiche Fragmente hinübergc-nommcn, nach deren Inhalt sein Original uns nicht mehr er-halten ist. Wir können diesen Verlust nur bedauern, da seineMittheilungen uns einen völlig selbstständigen, zur Ergänzungder sonstigen Gewährsmänner sehr brauchbaren Bericht erken-nen lassen 17b). Die dankenswcrthcstc Zugabe ist iudcß derletzte Thcil seines Buches, worin der Autor Nachricht von sei-ner eignen Pilgerung im Jahre 1101 gibt. Er machte einen

173) Der Grund dafür ist, daß Srkcmbcrk, der durch daö Buch Behufs sei-ner anzutretcuden Pilgerschaft belehrt werden soll, im Jahr 1117 ab-reiste. Wie man sieht, ist daS nicht schlagend, Erkembcrt kennte seine»Vorsatz schon in früheren Jahren geäußert, die Wallfahrt selbst aberlängere Zeit hindurch noch ausgeschvben haben.

174) ?. 533.

174 u) Wie er eaS denn an einer Stelle auch ausdrücklich versichert.

175) 520- lerosolzinae liliellnm a loco praesoiiti totam Im-

iu 5 Iiistoriae Serien, riiiigeiilissime jirose^nentem, jstnriinos po-pul! <Iei l>er trienuiun, laüores in ca^tae lerusalein laetissimaVictoria cviiclurleutem.

176) Vgl. p. 521 über Gottfrieds Kämpfe in Constautinopel, p. 522 überdie Gesandtschaften zwischen Christen und Saracenen. Auch auf seineCharakteristik Gottfrieds als Beherrscher deS gewonnenen Landes wirdRücksicht zu nehmen sein.